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Impuls

Bis zum Ende

Rachelle Dogbe-Amehavon Rachelle Dogbe-Ameha
Glaubensleben

Matthäus

Kapitel 13, Vers 47–​52

Das Gleichnis vom Fischernetz

47»Man kann Gottes himmlisches Reich auch mit einem großen Netz vergleichen, das durch das Wasser gezogen wird und die verschiedensten Fische einfängt. 48Wenn das Netz voll ist, holt man es an Land, setzt sich hin und sortiert die guten Fische in Körbe. Die ungenießbaren aber werden weggeworfen. 49So wird es auch am Ende der Welt sein: Die Engel werden kommen und die gottlosen Menschen von denen trennen, die nach Gottes Willen gelebt haben. 50Dann werden sie die Gottlosen in den brennenden Ofen werfen, wo es nur noch Heulen und ohnmächtiges Jammern gibt. 51Habt ihr das alles verstanden?«, fragte Jesus seine Jünger. »Ja«, erwiderten sie. 52Und Jesus fügte hinzu: »Jeder Schriftgelehrte, der zu Gottes himmlischem Reich gehört und das, was er darüber gelernt hat, weitergibt, ist wie ein Hausherr, der aus seiner Vorratskammer Neues und Altes hervorholt.«

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Ein Gleichnis, das man nicht sofort auf dem Schirm hat, wenn man an Jesu Worte denkt – und auch kein besonders angenehmes. Jesus sprach vom Reich Gottes wie von einem Netz, das ins Meer geworfen wird und alle möglichen Fische einfängt. Gute wie schlechte. Erst am Ende wird sortiert – beim Gericht Gottes.

Was mich daran fasziniert: Trotz der Härte zeigt dieses Bild, wie geduldig und gerecht Gott ist. BIS zum Ende hat jeder die Chance, umzukehren, neu anzufangen und Teil von Gottes Reich zu werden.

Jesus will, dass seine Jünger das wirklich verstehen – es geht nicht um Theorie, sondern um Leben und Tod. Ihre, und auch unsere, Aufgabe war (ist) es, Menschen von der frohen Botschaft zu erzählen, dabei jedoch nicht über die Menschen zu urteilen oder selbst auszusortieren. Das ist allein Gottes Sache, denn er kennt die Herzen und weiß, wie jeder Nachfolge lebt.

Was er sich wünscht? Dass wir die Dringlichkeit erkennen. Dass wir spüren, was auf dem Spiel steht. Denn irgendwann wird es nun mal zu spät sein.

Halte mal inne. Was macht dieser Gedanke mit dir? Spürst du die Not, dass möglichst viele Jesus als Retter annehmen? Wie kannst du im Alltag anderen von Jesus erzählen oder für sie beten?

Bitte Gott darum, dir sein Herz zu schenken!