1. Thessalonicher
Kapitel 5, Vers 12–22
ANWEISUNGEN FÜR DIE GEMEINDE
12Liebe Brüder und Schwestern! Wir bitten euch darum, all die anzuerkennen, die sich für euch einsetzen. Der Herr hat ihnen die Leitung eurer Gemeinde anvertraut, und sie bewahren euch vor falschen Wegen. 13Für ihre Mühe sollt ihr sie lieben und sie besonders achten. Wichtig ist, dass ihr alle miteinander in Frieden lebt. 14Außerdem, ihr Lieben, weist die zurecht, die ihr Leben nicht ordnen. Baut die Mutlosen auf, helft den Schwachen und bringt für jeden Menschen Geduld und Nachsicht auf. 15Keiner von euch soll Böses mit Bösem vergelten; bemüht euch vielmehr darum, einander wie auch allen anderen Menschen Gutes zu tun. 16Freut euch zu jeder Zeit! 17Hört niemals auf zu beten. 18Dankt Gott, ganz gleich wie eure Lebensumstände auch sein mögen. All das erwartet Gott von euch, und weil ihr mit Jesus Christus verbunden seid, wird es euch auch möglich sein. 19Lasst den Geist Gottes ungehindert wirken! 20Wenn jemand unter euch in Gottes Auftrag prophetisch redet, dann geht damit nicht geringschätzig um. 21Prüft jedoch alles und behaltet das Gute! 22Das Böse aber – ganz gleich in welcher Form – sollt ihr meiden.
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Weitere Infos →Puh, solch ein Leben als Christ erscheint ganz schön anstrengend, wenn man diese Worte von Paulus so liest. Was soll diese Gemeinde in Thessalonich denn noch alles tun? Leiter lieben und ganz besonders schätzen, immer in Frieden miteinander leben, alles genau prüfen und noch viel mehr?! Das ist wirklich ein ganzer Batzen an Verantwortung, der scheinbar auf dieser Gemeinde lasten soll!
Ja, ein Leben als Christ ist auch kein Ponyhof. Ich glaube, wenn man die Worte der Bibel liest, dann wird einem das immer und immer wieder deutlich. Auch als Christ trägt man eine Verantwortung für das eigene Leben und das Leben der anderen Menschen. Zudem folgt man einem göttlichen Auftrag, versucht, die Gebote Gottes zu halten, und pflegt eine persönliche Beziehung zu Jesus Christus. Wäre es da nicht der entspanntere Weg, einfach in den Tag hinein zu leben, an nichts zu glauben und keinen tieferen Sinn im Leben zu sehen?
Ich würde sagen: "Nein!" Wieso? Einer der vielen Gründe ist, dass ich als Christin ein Leben voller Hoffnung führen kann. Eine Hoffnung auf eine Ewigkeit bei Gott. Eine Hoffnung, dass Gebete erhört werden und ich Wunder erleben werde. Eine Hoffnung, dass auch meine tiefste Not nicht umsonst ist und dass mein Leben am Ende einen tiefen Sinn ergeben wird.