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Impuls

Das Böse kommt immer ans Licht

Lenya-Marie Radtkevon Lenya-Marie Radtke
Hoffnung

Apostelgeschichte

Kapitel 23, Vers 12–​22

Mordpläne gegen Paulus

12Bei Tagesanbruch kamen einige Juden zusammen. Feierlich schworen sie gemeinsam vor Gott, weder zu essen noch zu trinken, bis es ihnen gelungen wäre, Paulus zu beseitigen. 13Mehr als vierzig Männer waren an dieser Verschwörung beteiligt. 14Sie gingen zu den obersten Priestern und den führenden Männern des Volkes, um ihnen mitzuteilen: »Wir haben geschworen, nichts zu essen und zu trinken, bis wir diesen Paulus getötet haben. 15Sorgt nun im Auftrag des Hohen Rates dafür, dass der Kommandant ihn noch einmal zum Verhör bringen lässt. Sagt, ihr wolltet die Angelegenheit genauer untersuchen. Wir halten uns dann bereit und bringen ihn um, noch bevor er bei euch ankommt.« 16Ein Neffe von Paulus erfuhr von diesem Anschlag. Er lief zur Festung und berichtete ihm alles. 17Da rief der Apostel einen der Hauptleute zu sich und bat: »Bring diesen jungen Mann zum Kommandanten; er hat eine wichtige Mitteilung für ihn!« 18Der Hauptmann führte den Neffen von Paulus zum Kommandanten und meldete: »Der Gefangene Paulus hat mich rufen lassen und darum gebeten, diesen jungen Mann zu dir zu bringen. Er soll dir etwas mitteilen.« 19Da nahm der Kommandant den jungen Mann beiseite und fragte: »Was hast du mir zu melden?« 20Er berichtete: »Die Juden werden dich bitten, Paulus morgen noch einmal dem Hohen Rat vorzuführen. Angeblich wollen sie den Fall genauer untersuchen. 21Glaube ihnen nicht, denn über vierzig Männer wollen ihm auflauern, um ihn zu ermorden. Sie haben sich geschworen, nichts zu essen und zu trinken, bis er tot ist. Jetzt warten sie nur auf deine Zusage.« 22Der junge Mann verließ die Festung, nachdem der Kommandant ihm eingeschärft hatte, dass niemand von ihrem Gespräch erfahren dürfe.

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An diesem Text fallen zwei Dinge besonders auf:

Erstens: die Härte der Herzen. Über 40 Männer trafen einen radikalen Entschluss: Paulus sollte sterben. Ihr Hass verblendete sie so sehr, dass Mord für sie der einzige Weg war. Menschlich gesehen ist das Böse klar in der Überzahl. Wie sollte Paulus das überleben?

Zweitens: Genau hier griff Gott ein und er zeigte, dass sein Plan unumstößlich ist. Nichts bleibt vor ihm verborgen. Kein Plan, kein Gedanke, wir können nichts vor ihm verstecken. Am Ende wird alles ans Licht gebracht.

Gott gebraucht eine unscheinbare Person, den Neffen von Paulus. Er hat sonst keine große Rolle, doch hier handelte er mutig und er ließ sich gebrauchen. Sein Gehorsam rettete Paulus und deckte das Böse auf.

Das macht Hoffnung: Gott sieht dich. Er kann dich gebrauchen. Egal, wie klein du dich fühlst. Sei bereit, hinzuhören und zu handeln. Denn am Ende gilt: Das Böse gewinnt nicht, weil Gottes Plan feststeht. Vertraue ihm neu, auch wenn du nichts siehst, denn er wirkt im Verborgenen und führt alles sicher zu seinem guten Ziel.