1. Korinther
Kapitel 10, Vers 1–13
ISRAEL ALS WARNENDES BEISPIEL
1Liebe Brüder und Schwestern, erinnert euch daran, was unsere Vorfahren während ihrer Wüstenwanderung erlebten. Gott schützte sie durch eine Wolke und leitete sie so sicher durch das Rote Meer. 2Alle wurden im Meer und unter der Wolke auf Mose getauft. 3Sie alle aßen dasselbe Brot vom Himmel, 4und sie tranken dasselbe Wasser aus einem Felsen. Dieser Felsen hatte eine besondere Bedeutung: Er kam mit ihnen, und durch ihn war Christus selbst bei ihnen. 5Aber es gefiel Gott nicht, wie die meisten von ihnen lebten. Deshalb ließ er sie in der Wüste umkommen. 6Das soll uns eine Warnung sein, damit wir uns nicht wie sie von dem Verlangen beherrschen lassen, Böses zu tun. 7Werdet nicht zu Menschen, die Götzen anbeten, so wie manche von ihnen. Die Heilige Schrift berichtet: »Sie ließen sich nieder, um zu essen und zu trinken, und dann feierten sie zu Ehren des goldenen Kalbes ein rauschendes, ausschweifendes Fest.« 8Lasst euch auch nicht wie sie zu sexuell unmoralischem Verhalten hinreißen, sondern denkt daran, dass an einem einzigen Tag 23.000 Menschen dafür mit dem Tod bestraft wurden. 9Stellt die Güte und Geduld von Christus, dem Herrn, nicht auf die Probe. Sie taten es damals, wurden von Schlangen gebissen und starben. 10Lehnt euch nicht gegen Gott auf, indem ihr ihm Vorwürfe macht. Das taten einige von ihnen, und Gott vernichtete sie durch seinen Todesengel. 11Alle diese Ereignisse sind uns als Beispiel gegeben. Sie wurden niedergeschrieben, damit wir gewarnt sind; denn die letzte Zeit dieser Welt ist angebrochen. 12Deshalb seid vorsichtig! Gerade wer meint, er stehe besonders sicher, muss aufpassen, dass er nicht fällt. 13Was eurem Glauben bisher an Prüfungen zugemutet wurde, überstieg nicht eure Kraft. Gott steht treu zu euch. Er wird auch weiterhin nicht zulassen, dass die Versuchung größer ist, als ihr es ertragen könnt. Wenn euer Glaube auf die Probe gestellt wird, schafft Gott auch die Möglichkeit, sie zu bestehen.
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Weitere Infos →Wer meint: "Gott ist es völlig egal, wie wir leben – er liebt uns einfach.", der hat mit dieser Bibelstelle ein Beweis für das Gegenteil gefunden. Wobei man diesen Beweis vielleicht noch nicht mal bräuchte, wenn man sich die Aussage genauer anhören würde: "Gott ist es völlig egal, wie wir leben – er liebt uns einfach." Sie ist in sich selbst ein Widerspruch. Wenn dir jemand sagt, dass er dich liebt, ihm jedoch völlig egal ist, was du tust, dann liebt er dich nicht wirklich. Er schleimt vielleicht ein bisschen, doch am Ende des Tages bist du ihm vollkommen gleichgültig. Doch Gott ist nicht so. Seine Liebe ist das Gegenteil von Gleichgültigkeit. Es ist ihm nicht egal, wie du lebst. Schließlich haben wir es hier nicht mit irgendeinem Kumpel aus der Nachbarschaft zu tun. Wir reden über den einen Gott, dem Schöpfer des Universums. Über den, der übermächtig ist und uns gerade deshalb persönlich begegnet. Über den, der voller Liebe ist und gerade deshalb gerecht handelt. Über den, der voller Wahrheit ist und uns dennoch gnädig ansieht. Genau von diesem Gott sprechen wir. Also sollten wir uns überlegen, wie wir ein Leben leben können, welches ihn ehrt. Und ich rede hierbei nicht zu denjenigen, die ohnehin mit ihrem schlechten Gewissen, ihren Schuld- und Schamgefühlen kämpfen. Ich rede vielmehr zu denen, die der Meinung sind, Gott sei ihr Lebensstil vollkommen gleichgültig. "Gerade wer meint, er stehe besonders sicher, muss aufpassen, dass er nicht fällt." (V. 12)