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Impuls

Das große Puzzle

Thaddäus Schindlervon Thaddäus Schindler
Hoffnung

1. Samuel

Kapitel 2, Vers 18–​21

Samuel erhält Besuch

18Der junge Samuel diente am Heiligtum des HERRN und trug bereits das leinene Priestergewand. 19Jedes Jahr nähte ihm seine Mutter ein neues Obergewand und brachte es mit, wenn sie mit ihrem Mann zum jährlichen Opfer nach Silo kam. 20Bevor sie wieder heimkehrten, segnete Eli die Eltern Samuels. Er sagte zu Elkana: »Möge der HERR dir und deiner Frau noch weitere Kinder schenken als Ersatz für diesen Jungen, den ihr ihm zurückgegeben habt.« 21Und wirklich: Der HERR schenkte Hanna noch drei Söhne und zwei Töchter. Samuel aber wuchs auf als Diener des HERRN.

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Beim Puzzeln gibt es einen Moment, in dem man die ersten Umrisse des Bildes sieht. Plötzlich geht es schneller. Puzzleteile, die vorher keinen Sinn ergaben, fügen sich nun zügig zusammen. Der Fortschritt nimmt deutlich an Fahrt auf.

Dieser Moment beim Puzzeln erinnert mich ein wenig an unsere aktuelle Bibelgeschichte. Der Beginn warf viele Fragen auf: Eine gottesfürchtige Familie, die keine Kinder bekommen konnte. Eine Frau namens Hanna, die darüber bis ins Innerste verzweifelte. Ein Priester namens Eli, der sich fragte, wer seine Nachfolge antreten sollte. Seine Söhne erschienen nicht wirklich geeignet.

Und so kam eines zum anderen. Hanna betete inbrünstig im Tempel, Gott erhörte ihr Gebet, sie bekam einen Sohn und gab ihn nach einigen Jahren an Gott zurück. Samuel begann, im Tempel zu dienen. Dabei wurde Samuel immer mehr zu einem großen Vorbild, während die Söhne Elis moralisch immer mehr verfielen.

Im Rückblick ergibt die ganze Geschichte Sinn. Doch im Moment des Erlebens werden sich die Menschen in der Geschichte sicherlich gefragt haben: "Gott, was soll das?" Wie ein Puzzleteil, das man weglegt, weil man es nicht einordnen kann.

Ich glaube, die Geschichte kann uns viel darüber sagen, wie Gott auch in unserem Leben langfristig wirkt, plant und vorbereitet. Vertrauen wir ihm? Ein Reim entsteht bekanntlich immer im Nachhinein.