1. Samuel
Kapitel 2, Vers 12–17
Das gottlose Leben von Elis Söhnen
12Hofni und Pinhas, die Söhne von Eli, waren gewissenlose Männer. Sie hatten keine Achtung vor dem HERRN 13und gaben sich nicht mit dem Anteil zufrieden, der ihnen vom Fleisch der geopferten Tiere zustand. Immer wenn jemand ein Opfer darbrachte und dann das Fleisch für das Festmahl kochte, schickten sie ihren Diener mit einer großen dreizinkigen Gabel zur Kochstelle. 14Er stach damit in den Fleischtopf und brachte alles, was er aufgespießt hatte, Elis Söhnen, den Priestern. So machten sie es bei allen Israeliten, die zum Opfern nach Silo kamen. 15Oft stand der Diener sogar schon da, bevor das Fett des Opfertieres auf dem Altar verbrannt war. Dann forderte er: »Gib mir das Fleisch für den Priester! Er will es nicht gekocht von dir, sondern roh, damit er es braten kann.« 16Wenn der Mann, der das Opfer darbrachte, einzuwenden wagte: »Zuerst muss doch das Fett für den Herrn verbrannt werden! Nachher kannst du meinetwegen nehmen, so viel du willst«, dann fuhr der Diener ihn an: »Ich will es sofort haben! Gibst du es nicht freiwillig, dann nehme ich es mit Gewalt.« 17So luden die jungen Männer schwere Schuld auf sich, denn sie behandelten die Opfergaben, die für den HERRN bestimmt waren, mit Verachtung.
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Weitere Infos →Der Nachwuchs von Eli erweckte keine großen Hoffnungen, dass es mit dem von Gott eingesetzten Priesterdienst gut weitergehen würde. Die Söhne des Priesters Eli schändeten die Opfergaben, die für Gott bestimmt waren. Dabei waren die Priester und die Opfergaben entscheidend für die damalige Beziehung zwischen Gott und seinem Volk! (Wenn du zu dem Thema "Opfer im Alten Testament" mehr erfahren möchtest, dann lies gern unseren Blogbeitrag dazu. Du findest ihn, wenn du in der Mediathek hier in der App nach dem folgenden Titel suchst: "Ansprechbar: Weshalb waren im Alten Testament Opfer für Gott notwendig?")
Es war wichtig, dass Elis Söhne den Priesterdienst für das Volk Israel einmal gewissenhaft übernehmen würden. Doch danach sah es nun nicht aus.
Inmitten dieser Zeit sandte Gott den jungen Samuel, von dem wir in den vergangenen Tagen schon gelesen haben. Samuel war von seiner Mutter in den Priesterdienst zu Eli geschickt geworden. Und Samuel würde die Hoffnung für Israel werden.
Tröstlich, wie Gott Situationen wahrnimmt und Rettung zum richtigen Zeitpunkt schickt. Auch wenn es gerade in deinem Leben nicht so aussieht, Gott hat schon etwas für dich geplant. Es geht weiter.