2. Samuel
Kapitel 24, Vers 18–25
Davids Volkszählung - Teil
3 18Am selben Tag kam der Prophet Gad zu David und forderte ihn auf: »Geh zum Dreschplatz des Jebusiters Arauna und bau dort einen Altar für den HERRN!« 19David machte sich auf den Weg, um den Befehl auszuführen, den der HERR ihm durch Gad gegeben hatte. 20Als Arauna den König und sein Gefolge kommen sah, lief er ihm entgegen, warf sich ihm zu Füßen und berührte mit seinem Gesicht den Boden. 21Dann fragte er: »Warum kommt mein Herr und König zu einem so geringen Mann wie mir?« David antwortete: »Ich möchte deinen Dreschplatz kaufen, um hier einen Altar für den HERRN zu bauen, damit die Pest nicht länger wütet.« 22»Mein König, nimm dir doch, was du zum Opfern brauchst!«, erwiderte Arauna. »Ich gebe dir die Rinder für das Brandopfer. Als Brennholz kannst du meinen Dreschschlitten und das Joch der Rinder verwenden. 23Ich schenke dir alles. Möge der HERR, dein Gott, dein Opfer gnädig annehmen!« 24Doch der König wandte ein: »Nein, ich will alles zum vollen Preis kaufen. Ich möchte dem HERRN, meinem Gott, nicht ein Opfer darbringen, das mich nichts gekostet hat.« Und so bezahlte David für den Dreschplatz und die Rinder 50 Silberstücke. 25Er baute dort einen Altar für den HERRN und brachte auf ihm Brand- und Friedensopfer dar. Der HERR erhörte Davids Gebet und machte der Pest in Israel ein Ende.
© Biblica, Inc.
Hoffnung für alle ™ Copyright © 1983, 1996, 2002, 2015 by Biblica, Inc. Used with permission. All rights reserved worldwide.
“Hoffnung für alle” is a trademark registered in European Union Intellectual Property Office (EUIPO) by Biblica, Inc. “Biblica”, “International Bible Society” and the Biblica Logo are trademarks registered in the United States Patent and Trademark Office by Biblica, Inc. Used with permission.
Weitere Infos →David hatte einen klaren Plan: Einen Altar bauen und Gott darauf Opfer bringen, um dessen Zorn abzuwenden. Die Pest im Land sollte damit enden.
(An dieser Stelle ein Tipp: Wenn du wissen möchtest, weshalb Gott im Alten Testament Opfer forderte, heute jedoch nicht mehr, dann lies gern unseren Blogbeitrag "Ansprechbar: Weshalb waren im Alten Testament Opfer für Gott nötig?" durch. Du findest ihn in der Mediathek in unserer App.)
An Davids Handeln können wir selbst ein starkes Handlungsprinzip für uns heute sehen:
"Nein, ich will alles zum vollen Preis kaufen. Ich möchte dem HERRN, meinem Gott, nicht ein Opfer darbringen, das mich nichts gekostet hat." [24]
Der Mann namens Arauna wollte David den Dreschplatz und die Rinder für das Opfer schenken. Doch David wollte das nicht. Er wollte Gott zeigen, dass er es ernst meinte.
Geben wir Gott das Beste oder die Reste? Ja, unmissverständlich ist Gott nicht mehr an Tieropfern interessiert. Stattdessen möchte er unser Herz, unser Leben, unsere Zeit haben. Investieren wir Zeit, in der wir nicht kurz vorm Einschlafen sind, in Gott? Oder geben wir ihm nur die letzten 5 Minuten des Tages, wenn es eigentlich auch anders möglich wäre? Die Beziehung zum heiligen Gott darf uns auch mal etwas Aufwand kosten. Das bringt Liebe mit sich.