2. Mose
Kapitel 13, Vers 11–16
DIE ERSTGEBORENEN
11»Der HERR wird euch ins Land der Kanaaniter bringen und es euch schenken, so wie er es euch und euren Vorfahren geschworen hat. Wenn ihr in dem Land seid, 12dann sollt ihr dem HERRN eure ältesten Söhne weihen und ihm jedes männliche Tier opfern, das von seiner Mutter als erstes zur Welt gebracht wird. 13Anstelle jedes zuerst geborenen Esels sollt ihr ein Lamm opfern und ihn so auslösen. Wollt ihr das nicht, dann brecht dem jungen Esel das Genick! Eure ältesten Söhne aber müsst ihr auf jeden Fall auslösen. 14Wenn eure Kinder eines Tages fragen, was dieser Brauch bedeutet, dann erklärt ihnen: ›Der HERR hat uns mit starker Hand aus der Sklaverei in Ägypten befreit. 15Als der Pharao sich hartnäckig weigerte, uns ziehen zu lassen, hat der HERR jeden ältesten Sohn und jedes erstgeborene männliche Tier in Ägypten getötet. Darum opfern wir dem HERRN unsere erstgeborenen männlichen Tiere, unsere ältesten Söhne aber kaufen wir frei. 16Dieser Brauch soll uns wie ein Zeichen an der Hand oder ein Band um die Stirn daran erinnern, dass der HERR uns mit starker Hand aus Ägypten befreit hat.‹«
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Weitere Infos →Mir fällt zu diesem Text ein: Andere Zeiten, andere Sitten. Das Schlachten von Tieren als Opferritual und das Töten der ägyptischen Erstgeborenen ist für uns absolut nicht nachvollziehbar. Und das ist auch gut so. Blutige Opfer müssen seit Jesu Christi einmaligem Tod am Kreuz nie wieder für Gott erbracht werden. Jesus ist als "ultimatives Opfer" für alle Sünde und Schuld stellvertretend am Kreuz gestorben. Diese alttestamentlichen Zeiten der Opferrituale für Gott sind zum Glück aus und vorbei! Gott selbst, Jesus Christus, hat sich als Opfer für uns dargebracht, damit wir keine Opfer mehr bringen müssen, um erlöst zu werden.
Errettet werden wir durch den Glauben an Jesus (vgl. Johannes 3:16). Die Bibel beschreibt für uns Christen heute dennoch andere Arten von "Opfern", an denen Gott Freude hat, die uns aber nicht erlösen. Sie sind vielmehr eine logische Konsequenz der eigenen Erlösung durch Jesus: "Wir wollen nicht aufhören, Gott im Namen von Jesus zu loben und ihm zu danken. Das sind unsere Opfer, mit denen wir uns zu Gott bekennen. Und vergesst nicht, Gutes zu tun und mit anderen zu teilen. An solchen Opfern hat Gott Freude." (Hebräer 13:15+16)
Gott liebt für ihn hingegebene Herzen. Dafür rüstet er uns mit seinem Heiligen Geist aus und er verändert dadurch die Herzen von denen, die an Jesus Christus als ihren Retter glauben (vgl. Römer 8 und Galater 5).