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Impuls

Der Ursprung des Glaubens

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Berufung

Hebräer

Kapitel 7, Vers 12–​28

HOHEPRIESTER DES NEUEN BUNDES

12Setzt Gott nun aber ein anderes Priestertum ein, dann muss auch das Gesetz geändert werden. 13Immerhin kommt ja Christus, von dem hier die Rede ist, aus einem Stamm unseres Volkes, von dem nie einer als Priester am Altar Gottes gedient hat. 14Denn wie jeder weiß, gehört unser Herr Jesus Christus zum Stamm Juda, obwohl Mose nie gesagt hat, dass aus diesem Stamm Priester kommen würden. 15Schickt Gott also einen anderen Priester, einen vom Rang Melchisedeks, zu uns, dann wird ganz klar, dass er damit eine besondere Absicht verfolgt. 16Denn Christus ist nicht aufgrund menschlicher Verordnungen und Gesetze Hoherpriester geworden, sondern weil in ihm unzerstörbares, ewiges Leben ist. 17So heißt es ja von Christus: »In alle Ewigkeit sollst du ein Priester sein, so wie es Melchisedek war.« 18Die alte Ordnung ist damit ungültig geworden; sie war wirkungslos und brachte keinen Nutzen. 19Das Gesetz, so wie es uns von Mose übergeben wurde, konnte uns nicht ans Ziel bringen und mit Gott versöhnen. Doch jetzt haben wir die Gewissheit, dass wir wirklich zu Gott kommen dürfen. 20Gott hat das neue Priestertum durch einen Eid bekräftigt; die Leviten aber sind ohne Schwur Priester geworden. 21Nur zu Christus hat Gott gesagt: »Der Herr hat es geschworen, und diesen Schwur wird er niemals zurücknehmen: ›In alle Ewigkeit sollst du Priester sein!‹« 22So wurde Jesus für uns zum Bürgen eines neuen, besseren Bundes mit Gott. 23Zur Zeit des alten Bundes musste es außerdem viele Priester geben, denn sie waren alle sterbliche Menschen. 24Christus aber lebt in alle Ewigkeit; sein Priesteramt wird nie von einem anderen eingenommen. 25Und weil Jesus Christus ewig lebt und für uns bei Gott eintritt, wird er auch alle endgültig retten, die durch ihn zu Gott kommen. 26Er allein ist der Hohepriester, den wir brauchen: Er ist heilig und ohne jede Schuld, rein und ohne Fehler, von Gott hoch erhoben auf den Ehrenplatz im Himmel. 27Christus muss nicht – wie die anderen Hohenpriester – an jedem Tag zuerst wegen der eigenen Sünden für sich selbst ein Opfer darbringen, ehe er für sein Volk opfert. Als Jesus Christus am Kreuz für unsere Schuld starb, hat er ein Opfer dargebracht, das ein für alle Mal gilt. 28Das Gesetz von Mose bestimmte Menschen mit all ihren Schwächen und Fehlern zu Hohenpriestern. Doch dieses Gesetz gilt nicht mehr, seit Gott seinen eigenen Sohn mit einem Schwur als unseren Hohenpriester eingesetzt hat. Und das wird er bleiben – für alle Zeiten in göttlicher Vollkommenheit.

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Wow! Jesus Christus ist wirklich anders. Er ist der Vollkommene. Der Fehlerlose. Der Perfekte. Die vorherigen Priester, die stellvertretend für das Volk Gottes immer und immer wieder Opfer brachten, um dessen Schuld auszulösen, sind nur ein "Abklatsch" von dem, wer Jesus Christus ist. Für die Juden damals war das absolut revolutionär! Nun gab es Jesus Christus, den ultimativen Hohepriester für ihre Schuld. Gott selbst, der sich und sein Leben für sie am Kreuz hingab, damit sie auf ewig keine Opfer mehr bringen mussten, sondern von ihrer Schuld für immer erlöst waren! Halleluja!

Dieses absolut wertvolle Geschenk gilt auch heute noch für uns! Der Verfasser schreibt in den Versen für heute davon, dass der Tod Jesu am Kreuz die ewige Erlösung gebracht hat. Und das nicht nur für das Volk Israel, sondern für alle Menschen. Für all diejenigen Menschen, die daran glauben! (Vgl. Johannes 3:16) Mich ermutigt das erneut, absolut dankbar dafür zu sein, was Gott da für dich und für mich vollbracht hat! Und gleichzeitig bringt es mich dazu, dass ich mir der Dringlichkeit bewusst werden will, dies meinen Liebsten weiterzusagen, die Jesus Christus noch nicht kennen. Die Verse für heute bringen dich und mich an den Ursprung zurück. An den Ursprung unseres Glaubens und zwar: Von Jesus geliebt werden und diese Liebe anderen weitergeben, indem wir ihnen dienen und von Jesus erzählen!