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Impuls

Wieso Opfer?

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Glaubensleben

4. Mose

Kapitel 15, Vers 1–​16

Vorschriften für die Opfer

1Der HERR sprach zu Mose: 2»Eines Tages werde ich diesem Volk das versprochene Land geben, und ihr werdet dort leben. Sag den Israeliten, dass sie dann diese Anweisungen beachten sollen: 3-4Immer wenn ihr mir ein Rind, eine Ziege oder ein Schaf als Brand- oder Schlachtopfer darbringt, dann sollt ihr eineinhalb Kilogramm feines Weizenmehl, mit einem Liter Öl vermengt, als Speiseopfer dazugeben, ganz gleich ob ihr damit ein Gelübde erfüllt, ob ihr es freiwillig darbringt oder mich bei euren Festen mit einem wohlriechenden Opfer erfreuen wollt. 5Wer ein Schaf opfert, soll dazu ein Trankopfer von einem Liter Wein darbringen. 6Wer einen Schafbock opfert, soll zweieinhalb Kilogramm Mehl dazutun, vermengt mit anderthalb Litern Öl. 7Und als Trankopfer soll er eineinhalb Liter Wein geben. Dann wird sein Opfer mir gefallen. 8-10Wenn jemand von euch ein Rind darbringt, soll er ein Trankopfer von zwei Litern Wein dazugeben und ein Speiseopfer von vier Kilogramm Mehl, das mit zwei Litern Öl vermengt ist. An solch einer wohlriechenden Gabe habe ich meine Freude. Diese Vorschrift gilt unabhängig davon, ob er das Rind als Brand- oder Schlachtopfer darbringt, ob es für ein Friedensopfer gedacht ist oder ob er damit ein Gelübde erfüllt. 11Dies alles sollt ihr jedes Mal tun, wenn ihr ein Rind, einen Schafbock, ein Schaf oder eine Ziege opfert. 12Bringt ihr mehrere Tiere dar, dann gehören zu jedem Tier die entsprechenden Speise- und Trankopfer. 13Diese Vorschriften soll jeder Israelit beachten, der mir zu Ehren ein Brandopfer darbringt. Dann wird mir sein Opfer gefallen. 14Auch die Ausländer, die unter euch leben oder bei euch zu Gast sind, sollen sich daran halten, wenn sie mir ein Tier opfern. 15Für alle, die im Land Kanaan leben – ob Einheimische oder Ausländer –, sollen die gleichen Gesetze gelten. Dies gilt für alle Zeiten und für alle eure Nachkommen. 16Ausländer, die sich eurem Volk angeschlossen haben, sollen dieselben Rechte und Pflichten haben wie ihr selbst.«

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Zugegeben: Die Verse für heute erscheinen uns fremd. Die Israeliten sollten Gott Opfer darbringen, richtige Tiere schlachten, sobald Gott ihnen das verheißene Land geschenkt haben würde. Wie dürfen wir das verstehen? Weshalb sind solche Opfer für Gott nötig?

Gute Fragen, auf die es tatsächlich auch Antworten gibt! In der Bibel war kein Mensch (außer Jesus) perfekt. Die Bibel sagt selbst:

"Es gibt keinen, auch nicht einen Einzigen, der ohne Sünde ist." (Römer 3:10)

Da alle Menschen es nicht schaffen, gerecht vor Gott zu sein, sind Opferrituale ein von Gott selbst eingesetztes Instrument, damit die Beziehung zwischen dem heiligen Gott und den "unheiligen" Menschen bestehen kann. Gott liebt sein Volk so sehr, dass er mit seinem Volk trotz der Sünde, die zwischen ihnen steht, sprechen und einfach Gemeinschaft leben will!

Mehrere Tausend Jahre später kam Jesus Christus, Gott selbst, der als einmaliges und allumfassendes Opfer für alle Sünden am Kreuz starb:

"Um unsere Schuld zu sühnen, hat Gott seinen Sohn am Kreuz vor aller Welt sterben lassen. Jesus hat sein Blut für uns vergossen und mit diesem Opfer die Vergebung für alle erwirkt, die daran glauben." (Römer 3:25)

Wenn du diese Verse über Opfer also heute liest, dann erinnere dich daran, dass Gott sich selbst für dich geopfert hat! Alles, was du nun noch für deine Erlösung tun musst, ist, an sein Opfer zu glauben.