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Impuls

Gott ist nicht fern

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Hoffnung

Esra

Kapitel 3, Vers 1–​7

Opferdienst auf dem neuen Altar

1Zu Beginn des 7. Monats, als die Israeliten sich in ihren Wohnorten niedergelassen hatten, versammelte sich das ganze Volk in Jerusalem. 2Jeschua, der Sohn von Jozadak, und die anderen Priester sowie Serubbabel, der Sohn von Schealtiël, und seine Verwandten wollten den Altar des Gottes Israels wieder aufbauen. Auf ihm sollten die Priester Brandopfer darbringen, so wie es im Gesetz von Mose, dem Mann Gottes, vorgeschrieben ist. 3Sie errichteten den Altar an seinem alten Platz, obwohl sie in ständiger Furcht vor den anderen Völkern im Land leben mussten. Jeden Morgen und jeden Abend opferten sie für den HERRN. 4Das Laubhüttenfest feierten sie wieder nach der Vorschrift des Gesetzes: An jedem Tag der Festwoche schlachteten sie die vorgegebene Zahl an Tieren und verbrannten sie auf dem Altar. 5Von nun an wurden alle Brandopfer regelmäßig dargebracht, ebenso die Opfer bei den Neumondfeiern und allen übrigen heiligen Festen. Auch freiwillige Opfergaben stiftete das Volk für den HERRN. 6Obwohl das Fundament des Tempels noch nicht gelegt war, begannen die Israeliten am 1. Tag des 7. Monats, dem HERRN wieder Brandopfer darzubringen. 7Dann nahmen sie Steinhauer und Zimmerleute in Dienst und beauftragten Arbeiter aus Sidon und Tyrus, Zedernstämme aus dem Libanon auf dem Seeweg nach Jafo zu bringen. Sie gaben ihnen dafür Nahrungsmittel, Getränke und Öl. Kyrus, der König von Persien, hatte es ihnen erlaubt.

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Nun begann das Leben für das Volk Israel erneut: Zurück in ihrer Heimat fingen die Israeliten an, die Erinnerungsfeste zu feiern, die Gott ihnen einst aufgetragen hatte, und Gott wie vorgeschrieben Opfer darzubringen.

Übrigens: Wenn du dich fragst, weshalb Gott im Alten Testament das Darbringen von Opfern von seinem Volk forderte, dann lies gern diesen Blogbeitrag von uns: "Ansprechbar: Weshalb waren im Alten Testament Opfer für Gott notwendig?" Du findest ihn hier in unserer App in der Mediathek.

Die Rückkehr des vertriebenen Volkes war nur möglich, weil Gott aus seiner Gnade heraus Israel zurückkommen ließ. Das bedeutet ebenso: Gott war die ganze Zeit dabei! Sicherlich fühlte sich Israel durch all die Not, die es unter fremder Herrschaft erleiden musste, von Gott getrennt. Die Israeliten wussten nicht mehr, wo Gott war. All das Leid wollte ihnen scheinbar weismachen, dass Gott sie einfach so vergessen hatte. Dabei plante Gott bereits ihre Rückkehr in die Heimat und bewegte sogar das Herz des persischen Königs Kyrus dazu, die Israeliten nach Jerusalem zurückkehren zu lassen.

Nimm diesen Impuls als eine konkrete Ermutigung für dein Leben: Gott ist immer da, auch wenn du ihn gerade nicht spüren kannst. Dein erlebtes Leid zeigt nicht, dass Gott dir fern ist. Gott verspricht uns an keiner Stelle der Bibel ein immer leichtes Leben. Er verspricht uns, immer für uns da zu sein.