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Impuls

Konsequenzen

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Hoffnung

4. Mose

Kapitel 14, Vers 26–​38

Vierzig Jahre in der Wüste

26Der HERR sprach zu Mose und Aaron: 27»Ich habe gehört, was die Israeliten mir vorwerfen. Soll ich ihre Bosheit noch weiter dulden? Sie haben sich lange genug gegen mich aufgelehnt! 28Darum richtet ihnen aus: Ich habe genau gehört, was ihr gesagt habt. Ich schwöre, so wahr ich lebe, dass ich euren Wunsch erfüllen werde! 29Hier in der Wüste werdet ihr sterben, und zwar jeder wehrfähige Mann von 20 Jahren an aufwärts, der bei der Musterung erfasst worden ist. Weil ihr euch gegen mich aufgelehnt habt, 30werdet ihr niemals in das Land kommen, das ich euch mit einem Eid versprochen habe. Nur Kaleb, den Sohn von Jefunne, und Josua, den Sohn von Nun, 31werde ich dorthin bringen, und auch eure Kinder, die ihr schon in der Gewalt eurer Feinde gesehen habt. Sie werden das Land kennen lernen, das ihr nicht haben wolltet. 32Aber eure Leichen werden in der Wüste verwesen. 33Eure Kinder sollen vierzig Jahre mit euch umherziehen, bis auch der Letzte von euch gestorben ist. So lange müssen sie mit darunter leiden, dass ihr mir untreu wart. 34Vierzig Tage lang habt ihr das Land erkundet – vierzig Jahre lang werdet ihr nicht hineinkommen. Für jeden Tag, den ihr dort unterwegs wart, werdet ihr ein Jahr lang die Folgen eurer Sünde tragen. Ihr sollt erleben, was es heißt, wenn ich mich abwende. 35Das verspreche ich, der HERR, und ich werde es auch tun. Ja, ich schwöre euch: Alle, die sich gegen mich verbündet haben, werden in der Wüste umkommen. Dieses ganze boshafte Volk wird hier sterben!« 36-37Die Männer aber, die Mose als Kundschafter losgeschickt hatte, ließ der HERR tot umfallen. Denn sie hatten die schlimmen Gerüchte über das Land verbreitet und das Volk in Aufruhr gebracht. 38Nur zwei von ihnen blieben am Leben: Josua, der Sohn von Nun, und Kaleb, der Sohn von Jefunne. 39Als Mose den Israeliten Gottes Worte ausgerichtet hatte, fingen sie an zu weinen und zu klagen.

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Puh, was für ein schwieriger Text. Gott war mehr als sauer auf die Israeliten, denn sie redeten ihn und seine Macht klein. So kurz vorm Ziel, vor dem Eintritt ins verheißene Land, wandten sich die meisten von Gott ab und hörten lieber auf ihre Zweifel, anstatt Gott zu vertrauen. Und das hatte sehr krasse Konsequenzen für all diejenigen aus dem Volk Israel, die Gottes Macht so sehr infrage stellten. Sie würden das verheißene Land nie zu Gesicht bekommen. Sie würden sogar ihr Leben dafür lassen.

Wie können wir diese Worte von Gott begreifen? Gott ist doch vergebend und liebend? Ja! Und doch haben Sünde und ein Leben fern von Gott immer eine Konsequenz. Jesus Christus, Gott selbst, starb stellvertretend für all unsere Sünden am Kreuz, damit wir eben nicht auf ewig verloren gehen, sondern ewiges Leben bei Gott haben! So steht es klipp und klar im wohl bekanntesten Vers der Bibel (Johannes 3:16). Nichts anderes sagt auch der Gesamtkontext der Bibel! Wer die Vergebung Gottes durch den Glauben an Jesus Christus annimmt, wird im Himmel sein. Jemand, der nicht an Jesus Christus glaubt, muss mit den ewigen Konsequenzen seiner Sünde rechnen.

Die Menschen im Alten Testament, wie eben auch jene Israeliten, hatten diese einmalige Möglichkeit, durch Jesu Sühnetod Gottes Kind zu werden, noch nicht gehabt – du und ich aber schon!

Zur Info: Wenn du mehr zum Thema wissen möchtest, wie Menschen im Alten Testament Erlösung fanden, ohne dass Jesus Christus bereits am Kreuz gestorben war, dann lies gern den Blogbeitrag in unserer Mediathek hier in der App mit dem Titel: "Ansprechbar: Konnten Menschen, die vor Jesus gelebt haben, auch schon gerettet werden?"