Nehemia
Kapitel 13, Vers 1–3
Trennung von den Moabitern und Ammonitern
1Zu jener Zeit las man dem Volk aus dem Gesetz von Mose vor. Dabei stieß man auf das Gebot, dass niemals Ammoniter oder Moabiter in das Volk Gottes aufgenommen werden dürfen. 2Diese Völker hatten sich nämlich geweigert, den Israeliten auf ihrem Durchzug von Ägypten nach Kanaan etwas zu essen und zu trinken zu geben. Die Moabiter hatten sogar Bileam dafür bezahlt, dass er das Volk Israel verfluchte; doch unser Gott hatte den Fluch in Segen verwandelt. 3Als nun die Israeliten dieses Gebot hörten, schlossen sie alle mit ausländischer Abstammung aus dem Volk aus.
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Weitere Infos →Die Umstände aus dem Alten Testament sind für uns auf jeden Fall befremdlich. Die Verse berichten vom Ausschluss anderer Menschen aufgrund von Dingen, die in der Vergangenheit passiert waren. Eines muss man beim Lesen des Alten Testaments immer im Blick behalten: Nach Jesu Tod und Auferstehung leben wir im "Neuen Bund". Das bedeutet: Regeln, die noch für das Volk Israel galten, gelten nicht mehr für uns Christen heute.
Wenn du mehr zur Situation im Alten Testament lesen möchtest, dann lies dir gern diesen Blogbeitrag von uns durch: „Ansprechbar: Was bedeutet es, dass Jesus das Gesetz "erfüllte", aber nicht "abschaffte" (Matthäus 5:17)?“ Du findest diesen in der Mediathek in unserer App.
Hier ein Versuch, die heutige Bibelstelle aus dem Alten Testament auf unser Leben zu übertragen: Gott sieht hin, wenn dir Unrecht widerfährt.
"Die Moabiter hatten sogar Bileam dafür bezahlt, dass er das Volk Israel verfluchte; doch unser Gott hatte den Fluch in Segen verwandelt." [2]
Gott ist absolut dazu fähig und gewillt, dir zu helfen, wenn du ungerecht behandelt wirst, wenn Menschen dich verletzen oder dir Übles nachsagen. Gott lässt das so nicht stehen und wird sich kümmern. Er sieht hin. Du bist sein geliebtes Kind und du darfst dich vertrauensvoll in seine Arme fallen lassen und dich von Gott beschützen lassen. Gott sieht hin.