Nehemia
Kapitel 13, Vers 23–31
Verbot der Mischehen
23Zu dieser Zeit fand ich auch heraus, dass viele jüdische Männer Frauen aus Aschdod, Ammon und Moab geheiratet hatten. 24Die Hälfte ihrer Kinder redete in der Sprache von Aschdod oder in einer anderen fremden Sprache, doch Hebräisch konnten sie nicht. 25Da redete ich den Männern ins Gewissen, ja, ich verfluchte sie sogar, schlug auf einige von ihnen ein und zerrte sie an den Haaren. Ich ließ sie vor Gott schwören, ihre Söhne und Töchter niemals mit Angehörigen fremder Völker zu verheiraten. 26Ich sagte zu ihnen: »Salomo, der König von Israel, lud schwere Schuld auf sich wegen seiner heidnischen Frauen. Dabei gab es keinen so großen König wie ihn. Gott liebte ihn ganz besonders und ließ ihn Herrscher über ganz Israel werden. Doch sogar einen solchen König haben heidnische Frauen zum Götzendienst verführt! 27Und nun begeht ihr genau dasselbe Unrecht und heiratet Frauen aus fremden Völkern! Damit habt ihr Gott die Treue gebrochen!« 28Jojada, ein Sohn des Hohenpriesters Eljaschib, hatte einen Sohn, der mit einer Tochter des Horoniters Sanballat verheiratet war. Deshalb jagte ich ihn aus Jerusalem fort. 29Vergiss nicht, mein Gott, wie diese Männer das Priesteramt in Verruf gebracht und den Bund verletzt haben, den du mit den Priestern und Leviten geschlossen hast! 30So setzte ich mich dafür ein, dass unser Volk nicht mehr von heidnischen Völkern beeinflusst wurde. Ich gab den Priestern und Leviten Anordnungen für ihren Dienst und für ihre verschiedenen Aufgaben. 31Auch sorgte ich dafür, dass die ersten Früchte der Ernte und das Brennholz für die Opfer rechtzeitig abgegeben wurden. Denke an mich, mein Gott! Lass mich deine Güte erfahren!
© Biblica, Inc.
Hoffnung für alle ™ Copyright © 1983, 1996, 2002, 2015 by Biblica, Inc. Used with permission. All rights reserved worldwide.
“Hoffnung für alle” is a trademark registered in European Union Intellectual Property Office (EUIPO) by Biblica, Inc. “Biblica”, “International Bible Society” and the Biblica Logo are trademarks registered in the United States Patent and Trademark Office by Biblica, Inc. Used with permission.
Weitere Infos →Mit diesen harten (und unverständlichen) Worten endet das Buch Nehemia. Wir finden es wichtig, in unserer App die ganze Bibel zu beleuchten. Dazu gehören eben auch schwierige Stellen im Alten Testament. Mit der Hilfe der Auslegung können wir aber auch diese Stelle selbst in der heutigen Zeit richtig einordnen. Es ist wertvoll, das ganze Wort Gottes zu kennen!
Wie wir in den letzten Minuten-Impulsen ebenso erwähnt haben, galt zur Zeit des Alten Testaments der "Alte Bund". Seit Jesu Tod und Auferstehung leben wir im "Neuen Bund". Gleichzeitig bleibt Gott aber IMMER heilig! Dazu, wie man dem heiligen Gott begegnet (und was das auch mit den heutigen Versen zu tun hat), findest du einen Blogbeitrag hier in der App-Mediathek: "Ansprechbar: Gott ist heilig. Wie begegne ich ihm richtig?" Schau hier gern mal vorbei! 😊
Ein Knackpunkt der heutigen Bibelstelle ist das Thema der Beziehung einer Person aus dem Volk Israel und einer Person außerhalb Israels. Man muss eines bedenken: Zur damaligen Zeit war die Zugehörigkeit zu einem Volk meist unmittelbar mit der Zugehörigkeit zu einer Religion verknüpft. Es ging Gott mit diesem Gebot vor allem darum, dass die Israeliten im Glauben an ihn blieben!
Mehr zu dem Thema Glaube und Liebesbeziehung findest du ebenso in einem Blogbeitrag von uns hier in der App-Mediathek: "Den Glauben in einer Beziehung allein leben, geht das?"