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Impuls

Der Anker für unser Leben

Lucas Pöpelvon Lucas Pöpel
Hoffnung

Hebräer

Kapitel 6, Vers 13–​20

GOTT HÄLT VERSPRECHEN

13Als Gott Abraham sein Versprechen gab, da bekräftigte er seine Zusage mit einem Eid. Und weil niemand über Gott steht und diesen Eid Gottes beglaubigen konnte, schwor Gott bei sich selbst. 14Er versprach Abraham: »Du kannst dich fest darauf verlassen: Ich werde dich überreich mit meinem Segen beschenken und dir viele Nachkommen geben.« 15Abraham wartete geduldig; und schließlich ging in Erfüllung, was Gott ihm versprochen hatte. 16Menschen schwören einen Eid, um ihre Aussage zu bekräftigen und um mögliche Zweifel auszuräumen. Dabei berufen sie sich auf eine Autorität über ihnen. 17Auch Gott hat sein Versprechen mit einem Eid bekräftigt. So haben wir, denen seine Zusagen gelten, die unumstößliche Gewissheit, dass er sie auch einlöst. 18Und weil Gott niemals lügt, haben wir jetzt zwei Tatsachen, auf die wir uns felsenfest verlassen können. Gottes Zusage und sein Eid ermutigen und stärken alle, die an der von Gott versprochenen Hoffnung festhalten. 19Diese Hoffnung ist für uns ein sicherer und fester Anker, der hineinreicht in den himmlischen Tempel, bis ins Allerheiligste hinter dem Vorhang. 20Dorthin ist uns Jesus vorausgegangen. Er ist unser Hoherpriester für alle Zeiten – wie es Melchisedek war.

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Jedes Schiff hat einen Anker, der es an Ort und Stelle hält. Sein ganzer Sinn liegt darin, dass ein Schiff von Wind und Strömung nicht weggetrieben wird. Auf dem offenen Meer benötigt es eine Verankerung, sonst treibt es wirr und wahllos umher. Der Anker schützt, befestigt und hält. Im Text für heute sowie in unserem Glauben nimmt Gottes Verheißung – sein Versprechen – diese Rolle ein.

Der Theologe N. T. Wright hat mal gesagt, dass "die christliche Hoffnung wie ein Anker fungiert". Er trifft damit völlig ins Schwarze. Gott selbst zeigt uns anhand dieses Texts, dass Jesus der feste Zugang zur Gegenwart Gottes ist. Der Anker Jesus ist in die Gegenwart Gottes (hier: den Tempel) ausgeworfen und verbindet uns damit felsenfest mit Gottes Gegenwart. Wenn wir uns an ihn binden, dann haben wir einen Anker in unserem Leben.

Wir begegnen in diesem Text also einem Gott, der hält, was er verspricht. Auf sein Wort ist Verlass und seine Verheißungen sind verbindlich. Es sind keine leeren Worte, sondern wir können darauf bauen, dass Gott unser Anker ist und wir mit ihm durch dick und dünn gehen können. Wir dürfen ihm vollständig vertrauen, da er seine Verheißungen vollständig erfüllt.