Galater
Kapitel 6, Vers 11–18
ALLES DURCH CHRISTUS!
11Wie ihr an den großen Buchstaben sehen könnt, schreibe ich diesen Brief jetzt eigenhändig zu Ende. 12Leute, denen es nur um ihr Ansehen und ihre Geltung vor Menschen geht, bedrängen euch, ihr müsstet euch noch beschneiden lassen. Dabei haben sie nur Angst, verfolgt zu werden, wenn sie sich einzig und allein zum gekreuzigten Jesus Christus bekennen. 13Doch obwohl sie selbst beschnitten sind, erfüllen sie die Forderungen des Gesetzes nicht. Sie wollen nur damit prahlen, dass sie euch zur Beschneidung überredet haben. 14Ich aber kenne nur einen Grund zum Rühmen: das Kreuz unseres Herrn Jesus Christus. Weil er starb, starb auch diese Welt für mich, und ich bin tot für ihre Ansprüche und Forderungen. 15Vor Gott ist es vollkommen gleichgültig, ob wir beschnitten oder unbeschnitten sind. Wichtig ist allein, dass wir durch Christus zu neuen Menschen geworden sind. 16Wer sich an diesen Grundsatz hält, dem möge Gott seinen Frieden und seine Barmherzigkeit schenken – ihm und allen, die zu Gottes auserwähltem Volk gehören. 17Bitte belastet mich nicht noch mehr! Im Dienst für Jesus habe ich genug gelitten, wie die Narben an meinem Körper zeigen. 18Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus sei mit euch, liebe Brüder und Schwestern. Amen!
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Weitere Infos →Erneut warnt Paulus die Galater vor den Menschen, die sie aus eigennützigen Motiven für eine falsche Lehre gewinnen wollen. Diese Irrlehrer tun dies, weil sie Ruhm und Lob dafür erwarten. Doch für Paulus ist eines klar: "Ich aber kenne nur einen Grund zum Rühmen: das Kreuz unseres Herrn Jesus Christus. Weil er starb, starb auch diese Welt für mich, und ich bin tot für ihre Ansprüche und Forderungen." (V. 14) Für Paulus ist Jesus ausreichend. Er muss die Ansprüche dieser Welt nicht erfüllen.
Wie oft erhebt die Welt auch Ansprüche an dich und an mich? Ich würde behaupten, dass sie es ständig tut: Du musst nur schön, schlau, trainiert, ehrgeizig oder reich genug sein - dann genügst du den Ansprüchen und bekommst deshalb Ruhm und Anerkennung. Doch im Grunde wissen wir doch alle, dass wir den Anforderungen nie ganz genügen werden. Die Welt wird nie vollends zufrieden mit dir sein. Wie befreiend ist es also, immer mehr in der persönlichen Glaubensbeziehung zu Jesus Christus zu wachsen und gleichzeitig zu erleben, dass die Anerkennung der Welt immer unbedeutender für einen selbst wird! Das ewige Hinterherjagen von Idealen hört auf, wenn du dein Ideal in Jesus Christus endlich gefunden hast. Das ist eine tägliche Entscheidung und ja, auch eine tägliche Herausforderung, mit Gottes Hilfe und Gnade jedoch absolut machbar.