Johannes
Kapitel 6, Vers 25–33
DAS BROT DES LEBENS
25Als sie Jesus auf der anderen Seite des Sees gefunden hatten, fragten sie ihn: »Rabbi, wann bist du denn hierhergekommen?« 26Jesus antwortete ihnen: »Ich weiß, weshalb ihr mich sucht: doch nur, weil ihr von mir Brot bekommen habt und satt geworden seid; nicht weil ihr verstanden hättet, was diese Wunder bedeuten! 27Bemüht euch doch nicht nur um das vergängliche Brot, das ihr zum täglichen Leben braucht! Setzt alles dafür ein, die Nahrung zu bekommen, die bis ins ewige Leben reicht. Diese wird der Menschensohn euch geben. Denn Gott, der Vater, hat ihn als seinen Gesandten bestätigt und ihm die Macht dazu verliehen.« 28Da fragten sie ihn: »Was sollen wir tun, um Gottes Willen zu erfüllen?« 29Er erwiderte: »Nur eins erwartet Gott von euch: Ihr sollt an den glauben, den er gesandt hat.« 30»Wenn wir an dich glauben sollen«, wandten sie ein, »musst du uns schon beweisen, dass du im Auftrag Gottes handelst! Kannst du nicht ein Wunder tun? Vielleicht so eines wie damals, 31als unsere Vorfahren in der Wüste jeden Tag Manna aßen? Es heißt doch in der Heiligen Schrift: ›Er gab ihnen Brot vom Himmel.‹ « 32Jesus entgegnete: »Ich versichere euch: Nicht Mose gab euch das Brot vom Himmel! Das wahre Brot vom Himmel gibt euch jetzt mein Vater. 33Und nur dieses Brot, das vom Himmel herabkommt, schenkt den Menschen das Leben.«
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Weitere Infos →Nach der Speisung der Fünftausend (vgl. V. 1-15) waren die Leute außer sich vor staunen. Wie wir gelesen haben, wollten die Menschen unbedingt wieder zu Jesus kommen. Jedoch sahen die meisten von ihnen in der Essensvermehrung (nur) ein spektakuläres Wunder, das sie rein physiologisch versorgt hatte. Jesus dagegen vollbrachte das Wunder, um zu bestätigen, dass er das "Brot des Lebens" war. Gesandt vom Vater. Das Brot, welches ewiges Leben schenkt.
Die umstehenden Leute fragten Jesus, was sie denn tut sollten. Jesus erwiderte: "Nur eins erwartet Gott von euch: Ihr sollt an den glauben, den er gesandt hat." [29] Doch noch immer verstanden die Menschen es scheinbar nicht. Sie forderten einen Beweis, ein Wunder, eine Bestätigung für seine göttliche Sendung. Dabei hatten sie doch Gottes Bestätigung einen Tag zuvor bei der Speisung der Fünftausend erlebt. Was war da los? Nun, viele erkannten anfangs nicht, was bzw. wer wirklich hinter diesem Wunder stand: Der himmlische Vater, der sie mit ewigem Leben versorgt hatte.
Was kann das für uns heute bedeuten? Vieles. Doch das Erste und Wichtigste möchte ich hervorheben. Jesus ist bis heute die Antwort auf unsere Sehnsucht nach Ewigkeit. Er ist die Antwort auf die Frage, die in uns hineingelegt worden ist. Das Lebensbrot, welches den Hunger nach Sinn, Zugehörigkeit und Unvergänglichkeit stillt. Glaube ihm!