Apostelgeschichte
Kapitel 13, Vers 44–52
Konflikt mit den Juden
44Am folgenden Sabbat waren fast alle Einwohner der Stadt zusammengekommen, um Gottes Botschaft zu hören. 45Als die Juden die vielen Menschen in der Synagoge sahen, wurden sie neidisch. Sie widersprachen Paulus und spotteten. 46Doch Paulus und Barnabas ließen sich nicht beirren. Ruhig und fest erklärten sie: »Zuerst musste euch Juden Gottes Botschaft verkündet werden. Ihr aber wollt sie nicht hören und zeigt damit selbst, dass ihr unwürdig seid, das ewige Leben zu empfangen. Darum wenden wir uns jetzt an die Nichtjuden. 47Denn der Herr hat uns befohlen: ›Ich habe dich zum Licht für alle Völker gemacht, damit du der ganzen Welt die Rettung bringst.‹ « 48Als die Nichtjuden das hörten, freuten sie sich sehr und lobten Gott für seine Botschaft. Und alle, die zum ewigen Leben bestimmt waren, begannen zu glauben. 49So breitete sich die Botschaft Gottes in der ganzen Umgebung aus. 50Den Juden aber gelang es, angesehene Frauen, die sich zur jüdischen Gemeinde hielten, sowie einflussreiche Männer der Stadt gegen Paulus und Barnabas aufzuhetzen. Sie stifteten sie zum Widerstand gegen die beiden an und erreichten, dass sie aus der Stadt vertrieben wurden. 51Da schüttelten sie den Staub von ihren Füßen als Zeichen dafür, dass sie die Stadt Gottes Urteil überließen, und reisten weiter nach Ikonion. 52Die in Antiochia gebliebenen Jünger waren trotz allem voller Freude und wurden immer mehr mit dem Heiligen Geist erfüllt.
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Weitere Infos →Das Alte Testament erzählt die Geschichte des jüdischen Volkes Israel mit Gott. Starke Zusagen wurden Israel durch die Propheten Gottes vermittelt. Ja, sogar ein Messias wurde den Juden verheißen. Und nun war der Erlöser da, doch einige der Juden wollten nicht an ihn glauben. Das mag ganz verschiedene Gründe haben, doch eines zeigte sich deutlich: Der Widerstand gegen das Evangelium von Jesus, welches die Apostel verbreiteten, stand fest. Und dieser kam gerade auch aus dem jüdischen Volk, zu dem Jesus Christus selbst gehörte.
"Zuerst musste euch Juden Gottes Botschaft verkündet werden. Ihr aber wollt sie nicht hören und zeigt damit selbst, dass ihr unwürdig seid, das ewige Leben zu empfangen. Darum wenden wir uns jetzt an die Nichtjuden. Denn der Herr hat uns befohlen: ›Ich habe dich zum Licht für alle Völker gemacht, damit du der ganzen Welt die Rettung bringst.‹" [46-47]
Der Tod und die Auferstehung Jesu haben das Spielfeld neu aufgestellt: Die Gnade Gottes gilt nun nicht mehr nur dem Volk Israel, sondern jedem, der an Jesus Christus als persönlichen Herrn und Retter glaubt.
Die Apostelgeschichte zeigt uns auf, wie es dazu kam, dass auch wir heute an Jesus glauben können und dadurch ewig bei Gott sein dürfen. Tatsächlich also ein sehr interessantes und relevantes Buch der Bibel für uns persönlich.