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Impuls

Durch seine Wunden geheilt

Thaddäus Schindlervon Thaddäus Schindler
Hoffnung

Jesaja

Kapitel 53, Vers 1–​5

Jesu Leid erklärt

1Doch wer glaubt schon unserer Botschaft? Wer erkennt, dass der HERR es ist, der diese mächtigen Taten vollbringt? 2Gott ließ seinen Diener emporwachsen wie einen jungen Trieb aus trockenem Boden. Er war weder stattlich noch schön. Nein, wir fanden ihn unansehnlich, er gefiel uns nicht! 3Er wurde verachtet, von allen gemieden. Von Krankheit und Schmerzen war er gezeichnet. Man konnte seinen Anblick kaum ertragen. Wir wollten nichts von ihm wissen, ja, wir haben ihn sogar verachtet. 4Dabei war es unsere Krankheit, die er auf sich nahm; er erlitt die Schmerzen, die wir hätten ertragen müssen. Wir aber dachten, diese Leiden seien Gottes gerechte Strafe für ihn. Wir glaubten, dass Gott ihn schlug und leiden ließ, weil er es verdient hatte. 5Doch er wurde blutig geschlagen, weil wir Gott die Treue gebrochen hatten; wegen unserer Sünden wurde er durchbohrt. Er wurde für uns bestraft – und wir? Wir haben nun Frieden mit Gott! Durch seine Wunden sind wir geheilt.

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Die Geburt Jesu war erst der Anfang. In den vergangenen Tagen haben wir uns mit einigen konkreten Prophezeiungen über das Kommen und die Geburt Jesu beschäftigt. Das 53. Kapitel des Buches Jesaja gehört wohl zu den eindrucksvollsten Prophezeiungen über die bevorstehende Leidensgeschichte Jesu. Hier liegt die eigentliche Mission hinter Weihnachten.

Jesus hatte in seinem Leben beides erfahren. Menschen, die ihm glaubten, und Menschen, die ihn bitterlich hassten. Am Ende überwog das Zweite. Jesus sprach immer wieder von der inneren Blindheit der Menschen. Sie erkannten nicht, was Gott im Begriff war zu tun (vgl. V. 1-2).

Am Ende musste es so kommen. Jesu Leben endete (vorerst) am Kreuz. Eine der schlimmsten Foltermethoden, die es damals gab. Doch es war nicht das Ende. Es war die Erfüllung der Hoffnung, die mit der Geburt zu Weihnachten ihren Anfang nahm.

"Er wurde für uns bestraft – und wir? Wir haben nun Frieden mit Gott! Durch seine Wunden sind wir geheilt." [5]

Wenn du Gott wärst und die Welt mit dir versöhnen wolltest, was würdest du tun? Jesus tat Gutes und wurde dafür gehasst. Er starb durch Menschenhand und vergab dadurch alle Schuld, die durch Menschenhand begangen wurde. Was gibt es Größeres als einen Gott, der sich selbst zum Niedrigsten macht, der in einer Krippe geboren wird, um uns aus dem Sumpf der Sünde herauszuholen? Nichts! Es gibt nichts Größeres als ihn! Jesus Christus. Ihm sei alle Ehre!