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Impuls

Ein erneuter Zuspruch

Lucas Pöpelvon Lucas Pöpel
Glaubensleben

1. Mose

Kapitel 13, Vers 14–​18

GOTT WIEDERHOLT SEINE ZUSAGEN

14Nachdem die beiden sich getrennt hatten, sagte der HERR zu Abram: »Schau dich nach allen Seiten um! 15Das ganze Land, alles, was du jetzt siehst, will ich dir und deinen Nachkommen geben – für immer! 16Ich will dir so viele Nachkommen schenken, dass sie unzählbar sind wie der Staub auf der Erde! 17Mach dich auf den Weg und durchziehe das Land nach allen Richtungen, denn dir will ich es geben!« 18Abram zog also weiter und schlug seine Zelte bei den großen Eichen von Mamre auf, nahe bei Hebron. Dort baute er aus Steinen einen Altar für den HERRN.

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Zu Beginn der Abrahams-Geschichte steht ein Mann, der von Gott angesprochen wurde und auf seine Verheißung hin losgelaufen ist. Auch wenn beim ersten Problem – in Ägypten – das Bild des Glaubenshelden zu verblassen scheint, so sehen wir in Kapitel 13 erneut den glaubensvollen Mann, dem es gut geht. Genau hier beginnt der heutige Text.

Gerade noch wurden die Ländereien aufgeteilt und nun erfuhr Abram eine direkte Ansprache von Gott. Während das Land vor ihm lag und er seinen Blick schweifen ließ, meldete sich Gott selbst zu Wort und versicherte ihm die frühere Verheißung: "Dieses Land habe ich gemeint, Abram! Es soll dir und deinen unzähligen Nachkommen gehören."

Dabei erhielt Abram ebenfalls den Befehl, das verheißene Land abzulaufen, also die Grenzen abzustecken. Dies war ein symbolischer Akt, den früher Könige durchgeführt haben, um ein Land in Anspruch zu nehmen, d. h., deutlich zu machen, dass es nun von ihnen regiert würde. In diesem Text wird also die zentrale Verheißung an Abram wiederholt und konkretisiert.

Ich für meinen Teil mag die sich ständig wiederholende Reaktion Abrams auf das direkte Reden Gottes und das Gute, das ihm durch Gott widerfährt: Es wird erst einmal ein Altar errichtet und angebetet. Diese anbetende Haltung möchte ich mir zu eigen machen und darf dich ebenfalls inspirieren.