STAYONFIRE

Impuls

Ein gutes christliches Leben

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Berufung

Hebräer

Kapitel 13, Vers 7–​19

DAS LEBEN DER CHRISTEN

7Denkt an die Leiter eurer Gemeinden, die euch Gottes Botschaft weitersagten! Vergesst nicht, wie sie Gott bis zu ihrem Lebensende die Treue gehalten haben. Nehmt euch ihren Glauben zum Vorbild. 8Jesus Christus ist und bleibt derselbe, gestern, heute und für immer. 9Darum lasst euch nicht durch alle möglichen Lehren in die Irre führen. Es ist das Größte, wenn jemand seine ganze Hoffnung auf Gottes Gnade setzt und sich durch nichts davon abbringen lässt. Fest im Glauben wird man nicht, indem man bestimmte Speisevorschriften befolgt. Das hat noch niemandem genützt. 10Wir haben einen Altar, das Kreuz, an dem Jesus seinen Leib als Opfer darbrachte. Daran haben die keinen Anteil, die ihre Rettung von den Opfern im jüdischen Heiligtum erwarten. 11Einmal im Jahr – am großen Versöhnungstag – bringt der Hohepriester das Blut von Opfertieren in das Allerheiligste, um die Sünden des Volkes zu sühnen. Die Tiere selbst werden aber außerhalb der Stadt verbrannt. 12So starb auch Jesus außerhalb der Stadt, um durch sein Blut die Menschen von ihrer Schuld zu befreien. 13Lasst uns zu ihm hinausgehen und die Verachtung mittragen, die ihn getroffen hat. 14Denn auf dieser Erde gibt es keine Stadt, in der wir für immer zu Hause sein können. Sehnsüchtig warten wir auf die Stadt, die im Himmel für uns erbaut ist. 15Wir wollen nicht aufhören, Gott im Namen von Jesus zu loben und ihm zu danken. Das sind unsere Opfer, mit denen wir uns zu Gott bekennen. 16Und vergesst nicht, Gutes zu tun und mit anderen zu teilen. An solchen Opfern hat Gott Freude. 17Hört auf die Leiter eurer Gemeinden und ordnet euch ihnen unter. Sie müssen einmal Rechenschaft über euch ablegen, denn sie sind für euch verantwortlich. Macht ihnen das nicht zu schwer; sie sollen doch ihre Aufgabe mit Freude tun und sie nicht als eine bedrückende Last empfinden. Dies würde euch nur selbst schaden. 18Betet für uns! Wir haben ein gutes Gewissen, denn wir wollen in jeder Weise ein Leben führen, das Gott gefällt. 19Betet vor allem darum, dass ich bald wieder zu euch kommen kann.

© Biblica, Inc.

Hoffnung für alle ™ Copyright © 1983, 1996, 2002, 2015 by Biblica, Inc. Used with permission. All rights reserved worldwide.

“Hoffnung für alle” is a trademark registered in European Union Intellectual Property Office (EUIPO) by Biblica, Inc. “Biblica”, “International Bible Society” and the Biblica Logo are trademarks registered in the United States Patent and Trademark Office by Biblica, Inc. Used with permission.

Weitere Infos →

Die Verse für heute geben viele Anweisungen dafür, wie wir uns als Christinnen und Christen auf dieser Erde verhalten sollen. So ehren wir unsere Leiter/innen in der Gemeinde. Wir sollen Gutes tun. Wir sollen Jesus Christus für alles loben und danken, was er für uns vollbracht hat. Und noch einiges mehr. Doch weshalb das alles? Wozu sollen wir diese Dinge beachten und befolgen? Sollten wir in dieser Welt nicht einfach alles tun und lassen, was wir wollen? Schließlich lebt man doch nur einmal! Die Antwort darauf finden wir direkt im Text selbst: "Denn auf dieser Erde gibt es keine Stadt, in der wir für immer zu Hause sein können. Sehnsüchtig warten wir auf die Stadt, die im Himmel für uns erbaut ist." [14]

Denn folgende Wahrheit gilt, folgende Wahrheit motiviert, um überhaupt ein Leben nach den biblischen Werten auf dieser Erde anzustreben: Die Tatsache, dass diese Welt hier nicht das Ende ist. Ich muss auf dieser Erde nicht allen Erfolg erreicht, nicht all meine Sehnsüchte ausgelebt und nicht all meine egoistischen Wünsche erfüllt haben. Denn die eigentliche Erfüllung kommt erst dann, wenn ich eines Tages in der Ewigkeit bei Jesus Christus sein werde. Hier auf dieser Erde darf ich lernen, auf Gott zu hören, mit ihm zu leben, ihm dafür die Ehre zu geben, dass er mir diese Ewigkeitsperspektive überhaupt erst ermöglicht hat.