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Impuls

Ein Lebensstil der Vergebung

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Soziales Leben

Lukas

Kapitel 17, Vers 1–​4

ACHTET AUFEINANDER!

1»Es kann nicht ausbleiben, dass Dinge geschehen, die Menschen vom Glauben abbringen«, warnte Jesus seine Jünger. »Aber wehe dem, der daran schuld ist! 2Es wäre besser für ihn, mit einem Mühlstein um den Hals ins Meer geworfen zu werden, als dass er einen dieser kleinen, unbedeutenden Menschen zu Fall bringt. 3Nehmt euch also in Acht! Wenn dein Bruder Schuld auf sich geladen hat, dann weise ihn zurecht. Bereut er sein Handeln, dann vergib ihm! 4Und wenn er dir siebenmal am Tag Unrecht tut und dich immer wieder um Vergebung bittet: Vergib ihm!«

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Glauben ist nicht linear. Es gibt Zeiten, in denen habe ich einen starken Glauben und traue Gott einfach alles zu. Und dann gibt es Zeiten, in denen zweifle ich stark daran, dass es diesen Gott der Liebe und Gnade wirklich gibt. Ausgelöst werden solche Zeiten des eher schwachen Glaubens durch total unterschiedliche Gründe. Oft aufgrund von Lebensumständen, doch bestimmt auch mal durch Menschen.

Vielleicht kennst du das auch: Christen haben dich verletzt. Deren Verhalten überträgst du direkt auf Gott. Mal bewusst und mal unbewusst. "Wenn sich doch die Menschen in Jesu Kirche so falsch verhalten – wie kann Jesus dann so ganz anders sein?" Und doch: Die Christenheit soll zwar Repräsentant Jesu Christi auf dieser Erde sein, und doch ist sie nicht Gott! (Zum Glück.) Christen verletzen einander und verletzen Menschen außerhalb ihrer christlichen Blase. Und immer wieder kann das auch dazu führen, dass Menschen den Glauben aufgeben, mit dem Christentum nichts mehr zu tun haben wollen und deshalb schlussendlich Jesus Christus selbst den Rücken zukehren.

In der Bibelstelle für heute warnt uns Gott genau davor. Er verurteilt ein solches Verhalten. Es schmerzt ihn zutiefst. Was bedeutet das für dich und mich? Wir als Christen sollten uns unserer Verantwortung bewusst sein: Unser Verhalten kann Menschen zu Gott bringen, insbesondere durch einen Lebensstil der Vergebung, oder eben Menschen von einer Beziehung zu Gott abhalten.