Römer
Kapitel 16, Vers 17–24
ABSCHLIESSENDE ERMAHNUNG
17Zum Schluss, meine lieben Brüder und Schwestern, muss ich euch noch vor Leuten warnen, die eure Gemeinde spalten und durcheinanderbringen. Sie verbreiten eine andere Lehre und widersprechen dem, was ihr gelernt habt. Mit solchen Leuten sollt ihr nichts zu tun haben. 18Denn sie dienen nicht Christus, unserem Herrn. Es geht ihnen nur um die Erfüllung ihrer persönlichen Wünsche und Begierden. Mit schönen Worten und Schmeicheleien verführen sie ihre arglosen Zuhörer. 19Von euch allerdings hört man nur Gutes. Jeder weiß, dass ihr tut, was Gott von euch möchte. Darüber freue ich mich. Ich wünsche, dass ihr auch in Zukunft voller Weisheit beim Guten bleibt und euch nicht vom Bösen beeinflussen lasst. 20Denn Gott, von dem aller Friede kommt, wird bei euch den Satan bald endgültig besiegen und euch über ihn triumphieren lassen. Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus sei mit euch! 21Mein Mitarbeiter Timotheus und meine Landsleute Luzius, Jason und Sosipater schicken euch viele Grüße. 22Auch ich, Tertius, möchte euch als meine Mitchristen herzlich grüßen. Paulus hat mir diesen Brief an euch diktiert. 23Gajus lässt ebenfalls herzlich grüßen. Ich bin sein Gast, und die ganze Gemeinde trifft sich hier in seinem Haus. Erastus, der Stadtkämmerer, und unser Bruder Quartus schicken euch viele Grüße.
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Weitere Infos →Paulus ist es ein echtes Anliegen, die Christen in Rom vor denjenigen Menschen zu warnen, die sich den Glauben der Leute für sich selbst zunutze machen wollen. Paulus weiß ganz genau, wie gefährlich diese Irrlehrer sind! Denn das Evangelium und damit die Lehre Jesu Christi sind dazu gedacht, den Menschen Freiheit, Gnade, Vergebung und Erneuerung zu schenken. Doch wenn bestimmte Leute ihre eigenen Gedanken und Wünsche als Lehre von Jesus ausgeben und predigen, führt dies die Gläubigen dieser „Irrlehre“ nur in Verwirrung, Zweifel, Traurigkeiten und ein falsches, zerstörerisches Gottesbild.
Die sogenannte „Irrlehre“ war nicht nur ein Problem der damaligen Christenheit. Nein, bis heute gibt es christliche Sekten und andere christliche „Führer“, die den Glauben der Menschen für sich selbst nutzen. Und manchmal fängt dies sogar im Kleinen an. Im Grunde kann es jedem von uns passieren, dass wir einem Leiter begegnen, der unseren Glauben für sich selbst nutzen will. Und auch wir müssen aufpassen, dass wir, wenn wir selbst leiten oder predigen, nicht anfangen, mit dem Glauben zu manipulieren und jegliche Macht in der Gemeinde für eigene Wünsche und Vorstellungen zu nutzen ... Doch wie können wir solche „Irrlehre“ identifizieren? Paulus gibt hier zumindest ein paar Hinweise, die aber sehr eindeutig sind: „Denn sie dienen nicht Christus, unserem Herrn. Es geht ihnen nur um die Erfüllung ihrer persönlichen Wünsche und Begierden. Mit schönen Worten und Schmeicheleien verführen sie ihre arglosen Zuhörer.“ (Vers 18) Wenn wir merken, dass eine Lehre klar und ohne Zweifel im Widerspruch zum Evangelium steht, dann sollten wir wirklich wachsam sein. Und auch hier gilt es: Am besten ist es, Gott um seine Weisheit für diese Situation zu bitten. Gott ist es ein ernsthaftes Anliegen, dass wir unseren Glauben keiner Irrlehre schenken.