Markus
Kapitel 11, Vers 12–14
DER FEIGENBAUM
12Am nächsten Morgen, als sie Betanien verließen, hatte Jesus Hunger. 13Da sah er von weitem einen Feigenbaum, der schon Blätter hatte. Er ging hin, um zu sehen, ob auch Früchte an ihm waren. Aber er fand nichts als Blätter, denn zu dieser Jahreszeit gab es noch keine Feigen. 14Da sagte Jesus zu dem Baum: »In Zukunft soll nie wieder jemand von dir eine Frucht essen!« Auch seine Jünger hörten es.
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Weitere Infos →Eine ganz schön krasse Reaktion, die Jesus da von sich gibt. Er hat Hunger, der Feigenbaum hat keine Früchte und deshalb verbannt er ihn dazu, nie wieder Früchte zu tragen. Kurzum: Jesus bekommt vom Feigenbaum nicht das, was er verlangt – und deshalb wird der Feigenbaum bestraft. Doch wofür steht dieser Feigenbaum? Ja, warum steht diese Begebenheit für immer festgehalten in der Bibel?
Der Feigenbaum steht für das Volk Israel. Zu diesem Volk war Jesus gesandt worden, um ihm das Evangelium zu bringen. Jesus selbst ist der verheißene Retter. Doch sein Volk nimmt ihn nicht an. Es gibt Jesus nicht das, was er braucht, was er von ihnen erwartet, was dran ist. Nein, das Volk lehnt ihn ab! Wenn ein Mensch (unabhängig davon, ob er nun zum Volk Israel gehört oder nicht) eine solche Entscheidung gegen Jesus trifft, erhält er das gleiche Schicksal wie dieser Feigenbaum. An dieser Erzählung zeigt sich bildlich, was passiert, wenn man Jesus Christus Zeit seines Lebens nicht als Herrn und Retter anerkennt. Man wird auf ewig bestraft. Harte Worte. Und doch wichtige Worte. Jesus ist sich niemals zu schade, die Welt davor zu warnen, was sie erwarten wird, wenn sie sein Angebot nicht annimmt. Die Frage ist: Lässt du dich warnen? Lassen deine Mitmenschen sich warnen? Diese Warnung geschieht aus reiner Liebe zu uns! Gott liebt uns Menschen, deshalb will er, dass wir die Wahrheit kennen und errettet werden!