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Impuls

Ermutigend und schockierend

Thaddäus Schindlervon Thaddäus Schindler
Hoffnung

Matthäus

Kapitel 13, Vers 36–​42

Jesus erklärt das Gleichnis

36Später schickte Jesus die vielen Menschen fort und ging ins Haus zurück. Dort wandten sich seine Jünger an ihn und baten: »Erkläre uns doch das Gleichnis vom Unkraut auf dem Acker.« 37Jesus antwortete: »Der Bauer, der die gute Saat aussät, ist der Menschensohn. 38Der Acker steht für die Welt, die Saat für die Menschen, die zu Gottes himmlischem Reich gehören, und das Unkraut für die Leute, die dem Satan gehorchen. 39Der Feind, der das Unkraut zwischen den Weizen gesät hat, ist der Teufel. Mit der Ernte ist das Ende der Welt gemeint, und die Erntearbeiter sind die Engel. 40Wie das Unkraut vom Weizen getrennt und verbrannt wird, so wird es auch am Ende der Welt sein: 41Der Menschensohn wird seine Engel schicken, damit sie alle aus seinem Reich aussondern, die andere zur Sünde verführt und sich gegen Gottes Gebote aufgelehnt haben. 42Die Engel werden sie in den brennenden Ofen werfen, wo es nur noch Heulen und ohnmächtiges Jammern gibt. 43Dann werden alle, die nach Gottes Willen gelebt haben, im Reich ihres Vaters leuchten wie die Sonne. Wer Ohren hat, der soll auf meine Worte hören!«

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Welche Gefühle löst die Erklärung dieses Gleichnisses in dir aus?

Fühlst du dich ermutigt, schockiert oder ängstlich? Oder hast du vielleicht sogar etwas Neues verstanden? Jedes Gefühl hat seine Berechtigung.

Man könnte sich beispielsweise ermutigt fühlen, weil Gott am Ende für Gerechtigkeit sorgen wird. Die Frage, weshalb Gott Leid (eine Auswirkung des Unkrauts?) zulässt, wird ein Ende haben.

Du könntest ebenso schockiert und ängstlich darüber sein, wie hart Gott am Ende mit dem Unkraut ins Gericht geht. Es wird verbrannt werden.

Vielleicht hast du aber auch gerade eine neue Erkenntnis darüber gewonnen, weshalb das Böse noch immer existiert, weshalb in unserer Welt neben all dem Schönen und Göttlichen trotzdem noch Willkür, Chaos und Destruktives existieren.

Wie auch immer du dich fühlen magst, ich denke, wir sind uns alle einig, dass diese Bibelstelle viele Emotionen auslösen kann. Sie zeigt Gott als gerechten Richter über Gut und Böse. Sie schenkt uns eine Erklärung dafür, dass wir hier auf Erden beides erleben werden. Und doch gibt sie ebenso Hoffnung, dass eines Tages all das Böse vernichtet und das Reich Gottes vollständig durchgebrochen sein wird.

Ich möchte dir Mut machen: Wenn du Jesus in dein Herz geschlossen hast und ihm folgst, gibt es keinen Grund für Angst oder Scham. Eine Blume bleibt eine Blume, auch wenn sie durch herausfordernde Zeiten geht. Jesus hat dich neu gemacht!