Jona
Kapitel 1, Vers 7–16
Jona flieht vor Gott
7Die Seeleute sagten zueinander: »Schnell, lasst uns das Los werfen! Wir müssen herausfinden, wer an unserem Unglück schuld ist!« Das Los fiel auf Jona, 8und so stellten sie ihn zur Rede: »Komm, sag uns, warum uns dieses Unglück getroffen hat! Was machst du hier? Aus welchem Land kommst du, und zu welchem Volk gehörst du?« 9Jona antwortete: »Ich bin ein Hebräer und verehre den HERRN, den Gott des Himmels, der das Land und das Meer geschaffen hat.« 10Dann verriet er ihnen, dass er vor Gott auf der Flucht war. Die Seeleute bekamen noch mehr Angst und machten Jona Vorwürfe: »Warum hast du das getan? 11Was sollen wir jetzt mit dir machen, damit das Meer uns nicht länger bedroht?« Denn die Wellen türmten sich immer höher auf. 12Da sagte Jona: »Werft mich ins Meer! Dann wird es sich beruhigen und euch verschonen. Ich weiß: Dieses Unwetter ist nur durch meine Schuld über euch gekommen.« 13Die Seeleute ruderten mit aller Kraft, um doch noch an Land zu gelangen. Aber sie schafften es nicht, weil der Sturm immer heftiger tobte. 14Da schrien sie zum HERRN: »Ach, HERR, lass uns nicht umkommen, wenn wir jetzt das Leben dieses Mannes opfern müssen! Bestrafe uns nicht wie Mörder, die unschuldiges Blut vergießen! Denn du hast es ja so gewollt.« 15Sie nahmen Jona und warfen ihn ins Meer. Sofort legte sich der Sturm. 16Die Männer erschraken und fürchteten sich vor dem HERRN. Sie brachten ihm ein Schlachtopfer dar und legten Gelübde ab.
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Weitere Infos →Kennst du die Situation, dass du in deinem Zimmer sitzt, eigentlich für die nächste Prüfung lernen solltest, dich stattdessen aber nur ablenkst? Plötzlich kommt man auf die Idee, das Zimmer aufzuräumen, oder schaut sich irgendwelche sinnlosen Videos an. Nach 2 Stunden kommt Mama ins Zimmer und stellt die Frage aller Fragen: "Wolltest du nicht eigentlich lernen?"
Ungefähr so muss sich Jona gefühlt haben. Er rannte vor seinem Auftrag weg, den Gott ihm gegeben hatte. Das ging so lange gut, bis sich die Umstände so änderten, dass alle Leute um ihn herum merkten: "Moment! Irgendetwas stimmt hier nicht!"
Das checkte Jona schließlich:
"Denn ich weiß, dass dieser schwere Sturm meinetwegen gekommen ist." [12]
Gott meint es gut mit dir! Ihm ist es nicht egal, wenn seine Kinder weglaufen. Er kümmert sich um sie. Seine Liebe zeigt sich genau darin, dass er dich zurückruft, wenn du das eigentliche Ziel aus den Augen verloren hast.
Unser Auftrag als Christen ist es, Jesus nachzufolgen und seine Liebe zu verbreiten. Wie willst du diesen Auftrag heute praktisch leben?