STAYONFIRE

Impuls

Es liegt auf der Hand

Thaddäus Schindlervon Thaddäus Schindler
Glaubensleben

1. Samuel

Kapitel 7, Vers 1–​6

Israel will wieder Gott dienen

1Da kamen die Männer von Kirjat-Jearim nach Bet-Schemesch und holten die Bundeslade. Sie stellten sie im Haus von Abinadab auf, das auf einem Hügel stand. Seinen Sohn Eleasar beauftragten sie, die Bundeslade zu bewachen. Sie weihten ihn feierlich für diesen besonderen Dienst. 2Zwanzig Jahre waren vergangen, seit die Bundeslade nach Kirjat-Jearim gebracht worden war. In dieser Zeit litten die Israeliten große Not und schrien zu Gott um Hilfe. 3Da sagte Samuel zum Volk: »Wenn ihr euch wirklich von ganzem Herzen wieder dem HERRN zuwenden wollt, dann werft erst einmal die anderen Götter und Göttinnen weg. Richtet euer ganzes Leben nach dem HERRN aus und gehorcht ihm allein, so wird er euch von der Herrschaft der Philister befreien.« 4Da warfen die Israeliten ihre Götterfiguren von Baal und Astarte weg und verehrten nur noch den HERRN. 5Danach rief Samuel alle Israeliten nach Mizpa zu einer Volksversammlung zusammen und kündigte an: »Dort will ich für euch zum HERRN um Hilfe beten.« 6Da kamen sie alle in Mizpa zusammen. Als Zeichen ihrer Reue schöpften sie Wasser aus einem Brunnen und schütteten es vor dem HERRN aus. Auch fasteten sie den ganzen Tag und bekannten: »Wir haben mit unserem Götzendienst gegen den HERRN gesündigt.« Dort in Mizpa stand Samuel den Israeliten als Richter vor.

© Biblica, Inc.

Hoffnung für alle ™ Copyright © 1983, 1996, 2002, 2015 by Biblica, Inc. Used with permission. All rights reserved worldwide.

“Hoffnung für alle” is a trademark registered in European Union Intellectual Property Office (EUIPO) by Biblica, Inc. “Biblica”, “International Bible Society” and the Biblica Logo are trademarks registered in the United States Patent and Trademark Office by Biblica, Inc. Used with permission.

Weitere Infos →

Nachdem die Bundeslade von Bet-Schemesch nach Kirjat-Jearim gebracht worden war, vergingen weitere zwanzig Jahre. Diese waren für die Israeliten alles andere als leicht. Die Herrschaft der Philister hielt sie in Schach. Sie sehnten sich nach Freiheit, nach Gottes Eingreifen. In dieser Situation sprach Samuel zu ihnen:

"Wenn ihr euch wirklich von ganzem Herzen wieder dem HERRN zuwenden wollt, dann werft erst einmal die anderen Götter und Göttinnen weg. Richtet euer ganzes Leben nach dem HERRN aus und gehorcht ihm allein, so wird er euch von der Herrschaft der Philister befreien." [3]

Ich denke, die Israeliten wussten durchaus, dass es nicht gut ist, fremde Götter anzubeten. Und doch taten sie es. Ihr Gewissen war abgestumpft. Sie hatten ihre Augen vor der Wahrheit verschlossen.

Diese Situation erinnert mich an meinen Alltag. Wie oft sehne ich mich nach Gottes Eingreifen, obwohl ich weiß, dass ich Gott nur darum bitten müsste. Wie oft sehne ich mich nach Gottes Reden, obwohl ich weiß, dass ich mir eigentlich nur die Zeit nehmen müsste, Gottes Wort zu lesen. Die Israeliten wussten sicherlich auch, was sie blockierte.

Was ist es in deinem Leben? Musst du deine Prioritäten neu ordnen? Konsequentere Entscheidungen treffen? Das tun, was du eigentlich schon weißt? Ich glaube, wir tun gut daran. Die Israeliten haben es getan.