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Impuls

Es liegt nicht an dir!

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Soziales Leben

Matthäus

Kapitel 16, Vers 13–​20

Wer ist Jesus?

13Als Jesus in die Gegend von Cäsarea Philippi kam, fragte er seine Jünger: »Für wen halten die Leute eigentlich den Menschensohn?« 14Die Jünger erwiderten: »Einige meinen, du seist Johannes der Täufer. Manche dagegen halten dich für Elia und manche für Jeremia oder einen anderen Propheten von früher.« 15»Und ihr – für wen haltet ihr mich?«, fragte er sie. 16Da antwortete Simon Petrus: »Du bist der Christus, der von Gott gesandte Retter! Du bist der Sohn des lebendigen Gottes.« 17»Du kannst dich wirklich glücklich schätzen, Simon, Sohn von Jona«, sagte Jesus. »Diese Erkenntnis hat dir mein Vater im Himmel gegeben; von sich aus kommt ein Mensch nicht zu dieser Einsicht. 18Ich sage dir: Du bist Petrus. Auf diesen Felsen werde ich meine Gemeinde bauen, und selbst die Macht des Todes wird sie nicht besiegen können. 19Ich werde dir die Schlüssel zu Gottes himmlischem Reich geben. Was du auf der Erde binden wirst, das soll auch im Himmel gebunden sein. Und was du auf der Erde lösen wirst, das soll auch im Himmel gelöst sein.« 20Darauf verbot er seinen Jüngern streng, jemandem zu sagen, dass er der Christus sei.

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Die Leute hielten Jesus für ganz unterschiedliche Personen. Die einen meinten, er wäre ein Prophet. Die anderen dachten, er wäre ein ganz normaler Mensch. Ja, und Petrus gab hier die treffende Antwort:

"Du bist der Christus, der von Gott gesandte Retter! Du bist der Sohn des lebendigen Gottes." [16]

Spannend ist, wie Jesus auf die Aussage von Petrus reagierte. Jesus machte deutlich: "Diese Einsicht kommt nicht aus dir selbst heraus, sondern sie ist eine Gabe von Gott höchstpersönlich!" Die Bibel erwähnt immer wieder, dass der Glaube an Jesus Christus als Herrn und Retter vom Heiligen Geist, von Gottes Geist, kommt. Jeder Mensch, der an Jesus glaubt, darf Gott dafür danken. Denn allein hat er sich diesen Glauben nicht etwa "erarbeitet", sondern er ist und bleibt ein Geschenk Gottes.

Daraus leitet sich diese Erkenntnis ab: Es ist nicht deine Schuld, wenn jemand nicht an Jesus glauben möchte! Wie schnell sind wir enttäuscht oder fragen wir uns, was wir nur falsch machen, weil eine Person, die wir gern haben, einfach nichts vom Glauben wissen möchte. Wir teilen unseren Glauben offen, doch sie entscheidet sich einfach nicht für Jesus. An dieser Stelle dürfen wir beten, doch wir sollten niemals auf die Idee kommen, es läge allein an uns, dass ein Mensch Jesus kennenlernt oder eben nicht. Gott schenkt den Glauben. Also lade dir diese Last nicht auf.