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Es lohnt sich!

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Glaubensleben

1. Samuel

Kapitel 8, Vers 10–​22

Die Rechte des Königs

10Samuel berichtete dem Volk alles, was der HERR ihm gesagt hatte. 11Er erklärte ihnen: »Ihr müsst bedenken, welche Rechte dieser König haben wird: Er wird eure Söhne in seinen Dienst nehmen, damit sie sich um seine Wagen kümmern, seine Pferde pflegen und als Leibwächter vor dem königlichen Wagen herlaufen. 12Einige von ihnen wird er als Hauptleute oder als Truppenführer einsetzen. Andere müssen seine Felder bearbeiten und für ihn die Ernte einbringen. Handwerker werden für ihn Waffen und Wagen anfertigen. 13Eure Töchter holt er zu sich an den Königshof. Sie werden für ihn Salben mischen, für ihn kochen und backen. 14Eure besten Felder, Weinberge und Olivengärten wird er für sich beanspruchen und von seinen Knechten bearbeiten lassen. 15Vom Ertrag eurer Äcker und Weinberge zieht er ein Zehntel als Steuern ein, um damit seine Hofleute und Beamten zu bezahlen. 16Eure Knechte und Mägde wird er übernehmen, die kräftigsten und besten jungen Männer müssen ihm dienen. Auch eure Lasttiere wird er benutzen. 17Er verlangt von euch ein Zehntel eurer Schafe und Ziegen, und ihr alle seid seine Untertanen und müsst ihm gehorchen. 18Dann werdet ihr bereuen, dass ihr euch je einen König gewünscht habt. Doch wenn ihr dann zum HERRN um Hilfe schreit, wird er euch keine Antwort geben.« 19Aber das Volk ließ sich von Samuel nicht umstimmen und weigerte sich, auf ihn zu hören. »Wir wollen einen König haben!«, riefen sie. 20»Wir wollen nicht anders sein als unsere Nachbarvölker! Unser König soll für uns Recht sprechen und im Krieg unser Anführer sein!« 21Samuel hörte sich ihre Wünsche an und berichtete sie dem HERRN. 22»Erfülle ihre Forderung«, antwortete der HERR, »und setz einen König über sie ein!« Danach verabschiedete Samuel sich von den Männern und schickte sie nach Hause.

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Wie wir gestern bereits gemeinsam gelesen haben, versuchte Gott, sein Volk zu warnen: Israel wollte einen König haben, dabei wollte Gott selbst des Volkes König sein! Doch das Volk Israel lehnte mal wieder Gott als seinen wahren Herrn ab. Es wollte nicht anders sein als die anderen Völker um es herum, so das Argument (vgl. V. 20). Gott kannte die Konsequenzen für den Wunsch der Israeliten. Als ihr liebender Gott teilte er ihnen die Folgen durch Samuel mit. Doch das Volk hörte nicht darauf. Gott möchte keine Roboter haben, die einfach blindlings seinem Willen folgen. Also ließ Gott zu, dass Israel einen König bekam.

Nicht alle unsere Wünsche entsprechen Gottes Willen, oder? Ich bemerke in meinem Leben, dass in mir Wünsche aufkommen, die nicht mit der Bibel übereinstimmen, wie beispielsweise, mich an einer Person zu rächen, die mir Böses getan hat. Gott zeigt mir in der Bibel die Konsequenzen für mein Handeln auf. Sünde bringt niemals gute Früchte. Doch es ist meine Entscheidung, was ich tue. Gott hat dir und mir die Freiheit gelassen, weil er uns liebt. Kein guter Vater zwingt seine Kinder zu etwas. Er möchte sie liebevoll davon überzeugen, dass er nur das Beste für sie im Sinn hat und einfach mehr weiß als sie. Es lohnt sich einfach, auf unseren liebenden Vater-Gott zu hören!