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Warnungen im Voraus

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Glaubensleben

1. Samuel

Kapitel 8, Vers 1–​9

Das Volk will einen König

1Als Samuel alt wurde, übergab er seinen beiden Söhnen das Richteramt. 2Joel, der ältere, und Abija, sein jüngerer Bruder, waren Richter in Beerscheba. 3Doch sie folgten nicht dem Vorbild ihres Vaters, sondern waren nur darauf aus, sich zu bereichern. Sie ließen sich bestechen und beugten das Recht. 4Da versammelten sich die Sippenoberhäupter von Israel und gingen gemeinsam zu Samuel nach Rama. 5»Samuel«, sagten sie, »du bist zu alt geworden, um das Volk noch richtig führen zu können, und deine Söhne folgen nicht deinem Vorbild. So setz doch einen König als Herrscher über uns ein, wie auch alle unsere Nachbarvölker einen haben.« 6Samuel war nicht damit einverstanden, dass sie plötzlich einen König haben wollten. Er zog sich zurück, um den HERRN um Rat zu fragen. 7Der HERR antwortete: »Gib ihnen, was sie wollen! Mit ihrer Forderung lehnen sie ja nicht dich ab, sondern mich. Sie wollen mich nicht mehr als ihren König anerkennen. 8Das passt zu ihnen! Seit ich sie damals aus Ägypten herausführte, war es immer dasselbe: Immer wieder haben sie mich vergessen und sind anderen Göttern nachgelaufen. Genauso machen sie es nun auch mit dir. 9Erfülle ihre Forderung! Doch warne sie vorher und sag ihnen ausdrücklich, welche Rechte ein König besitzt und was es bedeutet, einen König zu haben.«

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Die Israeliten waren frustriert. Immer wieder stießen sie als Volk an ihre Grenzen. Ein festgesetzter König sollte nun die ersehnte Ruhe ins Land bringen. Doch Gott selbst als ihren König wollten sie scheinbar mal wieder nicht anerkennen. Dabei verpassten sie leider das Allerbeste. Gott selbst antwortete auf ihre Frage nach einem König:

"Sie wollen mich nicht mehr als ihren König anerkennen. Das passt zu ihnen! Seit ich sie damals aus Ägypten herausführte, war es immer dasselbe: Immer wieder haben sie mich vergessen und sind anderen Göttern nachgelaufen." [7-8]

Israel rebellierte mit seiner Forderung gegen seinen Gott. Doch Gott selbst geriet dabei nicht in Zorn. Nein, er wollte sein Volk im Vorhinein auf die Konsequenzen eines menschlichen Königs hinweisen:

"Erfülle ihre Forderung! Doch warne sie vorher und sag ihnen ausdrücklich, welche Rechte ein König besitzt und was es bedeutet, einen König zu haben." [9]

Die Bibel gibt uns klare Weisungen und Gebote Gottes vor. Sie sind Warnungen vor falschem Verhalten, welches unbequeme Konsequenzen für uns nach sich zieht. Sind wir schlau und hören auf die Warnungen Gottes? Oder handeln wir lieber nach unserem eigenen Willen und sind dann über die Konsequenzen erstaunt? Hey, lass uns weise handeln.