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Impuls

Feuer und Schwefel

Thaddäus Schindlervon Thaddäus Schindler
Glaubensleben

1. Mose

Kapitel 19, Vers 23–​29

LOT IST IN SICHERHEIT

23Die Sonne ging auf, als Lot in Zoar ankam. 24Da ließ der HERR Feuer und Schwefel vom Himmel auf Sodom und Gomorra herabregnen. 25Er vernichtete sie völlig, zusammen mit den anderen Städten der Jordan-Ebene. Er löschte alles Leben in dieser Gegend aus – Menschen, Tiere und Pflanzen. 26Lots Frau drehte sich auf der Flucht um und schaute zurück. Sofort erstarrte sie zu einer Salzsäule. 27Am selben Morgen stand Abraham früh auf und eilte zu der Stelle, wo er vor dem HERRN für die Bewohner der Stadt eingetreten war. 28Als er auf die Jordan-Ebene hinunterschaute, bot sich ihm ein trauriger Anblick: Dort, wo Sodom und Gomorra einmal gestanden hatten, stiegen dichte Rauchwolken auf, wie aus einem großen Ofen. 29Gott hatte an Abrahams Bitte gedacht: Er zerstörte zwar die Städte, in denen Lot gewohnt hatte, Lot selbst aber brachte er vorher in Sicherheit.

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Nachdem sich Lot nach Zoar retten konnte, geschah es. "Feuer und Schwefel" [24] fielen auf Sodom und Gomorra herab. Um diesen Höhepunkt richtig einzuordnen, empfehle ich dir, die letzten drei Minuten-Impulse zu lesen. Sehr oft stellen wir uns die Frage: "Wie kann Gott so hart sein?" Doch die letzten Abschnitte haben eine zweite Frage hervorgehoben: "Wie grausam, ungerecht und gottfern kann eine Stadt sein?"

Als Abraham auf einer Anhöhe auf die Jordan-Ebene hinunterblickte, "bot sich ihm ein trauriger Anblick." [28] Es scheint, als wäre "traurig" ein zu kleines Wort dafür. Hätte man nicht eher "dramatisch" oder "apokalyptisch" schreiben sollen? Doch beim zweiten Nachdenken wird einem klar, wie gut "traurig" passt. Verirrte Menschen, die voller Hass, Neid und Egoismus in eine Sackgasse gelaufen sind.

Selbst wenn uns der Bibelabschnitt herausfordert, macht er uns dennoch klar, dass Gott auch ein Richter ist. Gott ist nicht nur Liebe, Freude, Eierkuchen. Er ist gerecht. Und das schließt ein, dass er der Ungerechtigkeit begegnet. In diesem Falle auf sehr dramatische Weise. Doch er ist Gott, und ich bin es nicht. Wie dankbar können wir sein, dass Jesus am Kreuz die Konsequenz unserer Schuld auf sich genommen hat!? Wenn wir Jesu Tat am Kreuz für uns annehmen, wartet auf uns keine Strafe, sondern Leben in vollkommener Versöhnung mit Gott!