Philipper
Kapitel 2, Vers 12–18
VIEL GRUND ZUR FREUDE
12Was schließen wir daraus, liebe Freunde? Ihr habt immer befolgt, was ich euch weitergegeben habe. Hört aber nicht nur auf mich, wenn ich bei euch bin, sondern erst recht während meiner Abwesenheit. Arbeitet mit Furcht und Zittern an eurer Rettung. 13Und doch ist es Gott allein, der beides in euch bewirkt: Er schenkt euch den Willen und die Kraft, ihn auch so auszuführen, wie es ihm gefällt. 14Bei allem, was ihr tut, hütet euch vor Nörgeleien und Rechthaberei. 15Denn euer Leben soll hell und makellos sein. Dann werdet ihr als Gottes vorbildliche Kinder mitten in dieser verdorbenen und dunklen Welt leuchten wie Sterne in der Nacht. 16Dazu müsst ihr unerschütterlich an der Botschaft Gottes festhalten, die euch das Leben bringt. Wenn Jesus Christus dann kommt, kann ich stolz auf euch sein, dass ich nicht umsonst bei euch gewesen bin und mich nicht vergeblich um euch gemüht habe. 17Und selbst wenn ich sterben muss und mein Blut wie Opferblut vergossen wird im Dienst für euren Glauben, so bin ich doch voller Freude. Ja, ich freue mich mit euch allen. 18Freut ihr euch ebenso, freut euch mit mir!
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Weitere Infos →Ich weiß nicht, ob du dieses Sprichwort schon mal gehört hast. "Nein, es ist nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen!" Dies ist ein Satz, den ich schon das eine oder andere Mal gehört habe, als mir mein Gegenüber deutlich machen wollte, dass da noch etwas zu klären ist. Ich bin davon überzeugt, dass auch du solche Momente kennst, in denen absolut gar nichts "Friede, Freude, Eierkuchen" ist. Es gibt Momente und Phasen im Leben, in denen wir an unsere Grenzen stoßen. Physisch wie auch psychisch.
Genau deswegen finde ich diesen Bibeltext so wichtig! Paulus erinnert die Philipper daran, dass sie immer einen Grund zur Freude haben. Nicht nur einen einfachen Grund zur Freude, sondern einen Grund, der Leben bringt! "Dazu müsst ihr unerschütterlich an der Botschaft Gottes festhalten, die euch das Leben bringt." (V. 16) Dieses unerschütterliche Festhalten meint hier nicht, dass man nicht leiden, weinen, trauern oder zweifeln darf. Dieses unerschütterliche Festhalten meint, dass du und ich uns in Phasen, in denen nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen ist, immer daran erinnern sollen, dass unser Leben so wertvoll ist, dass Gottes Sohn dafür sein Leben eingetauscht hat.
Diese Erkenntnis bringt uns in diesen Phasen wieder Leben und Freude zurück.