1. Mose
Kapitel 41, Vers 25–36
JOSEF KANN HELFEN
25»Beide Träume bedeuten dasselbe«, erklärte Josef. »Gott sagt dir, was er vorhat: 26Sowohl die sieben dicken Kühe als auch die sieben vollen Ähren bedeuten sieben Jahre, in denen es eine überreiche Ernte gibt. 27Die sieben mageren Kühe und die sieben verdorrten Ähren, die du dann gesehen hast, bedeuten sieben Jahre Missernte und Hunger. 28Gott lässt dich wissen, was er tun will: 29In den nächsten sieben Jahren wird es in ganz Ägypten mehr als genug zu essen geben. 30-31Aber danach kommen sieben Jahre Hungersnot. Dann ist der Überfluss schnell vergessen, der Hunger wird das Land auszehren. Nichts wird mehr darauf hindeuten, dass es einmal gute Zeiten bei euch gab – so schlimm wird das Elend sein. 32Dass du sogar zwei Träume hattest, zeigt dir: Gott hat dies fest beschlossen! Schon bald wird er es wahr werden lassen. 33Darum empfehle ich dir, einen klugen Mann zu suchen und ihm die Aufsicht über das ganze Land zu übertragen. 34Setz noch weitere Verwalter ein, die in den fruchtbaren Jahren ein Fünftel der Ernte als Steuern erheben. 35Den Ertrag sollen sie in den Städten in Kornspeichern sammeln, damit er dir zur Verfügung steht. 36So haben wir genug Vorrat für die sieben dürren Jahre und müssen nicht verhungern.«
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Weitere Infos →Präzise begann Josef nun, die Träume des Pharaos zu deuten. Erstaunlich, mit was für einer Selbstsicherheit und Bestimmtheit er dies tat. Josef plapperte nicht einfach irgendetwas vor sich hin, was man irgendwie schon auf den Traum beziehen könnte … Nein, er wusste genau, wovon er da sprach und was die einzelnen Symbole der Träume zu bedeuten hatten! Beeindruckend. Doch immer wieder machte Josef in seiner Traumdeutung unmissverständlich klar, dass die Deutungen eben nicht aus seinem menschlichen Kopf kamen, sondern Gott entstammten.
Immer dann, wenn wir die Möglichkeit haben, unsere Gaben und Talente einzubringen, haben wir die Möglichkeit, auch auf unseren Schöpfer, Gott, hinzuweisen. Ja, man kann das auch etwas zu penetrant tun und etwa kein Kompliment mehr annehmen, sondern dann ausschließlich darauf verweisen, dass der Kompliment-Geber lieber Gott dafür danken sollte. Doch ich glaube, dass Gott sich auch darüber freut, wenn wir uns selbst an den uns geschenkten Gaben erfreuen und dafür auch mal Lob ernten. Das tut einfach gut. Und sich selbst zu lieben, gehört zum Christsein ebenso dazu (vgl. Markus 12:31). Wie wäre es, wenn du bei der nächsten Gelegenheit, wenn du scheinen darfst, auch Gott durch deine Talente scheinen lässt? Indem du z. B. einfach sagst, dass du Gott für dein geschenktes Talent dankbar bist.