STAYONFIRE

Impuls

Gelassen in Jeder Lage

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Glaubensleben

Matthäus

Kapitel 27, Vers 32–​44

DIE KREUZIGUNG

32Auf dem Weg zur Hinrichtungsstätte begegnete ihnen ein Mann aus Kyrene, der Simon hieß. Ihn zwangen sie, das Kreuz zu tragen, an das Jesus gehängt werden sollte. 33So zogen sie aus der Stadt hinaus nach Golgatha, was »Schädelstätte« heißt. 34Dort gaben die Soldaten Jesus Wein, der mit einem bitteren Zusatz vermischt war. Als Jesus ihn probiert hatte, wollte er nichts davon trinken. 35Dann nagelten sie ihn an das Kreuz. Seine Kleider teilten sie unter sich auf und warfen das Los darum. 36Sie setzten sich neben das Kreuz und bewachten Jesus. 37Über seinem Kopf brachten sie ein Schild an, auf dem stand, weshalb man ihn verurteilt hatte: »Das ist Jesus, der König der Juden!« 38Mit Jesus wurden zwei Verbrecher gekreuzigt, der eine rechts, der andere links von ihm. 39Die Leute, die am Kreuz vorübergingen, verspotteten ihn und schüttelten verächtlich den Kopf: 40»Den Tempel wolltest du abreißen und in drei Tagen wieder aufbauen! Dann rette dich doch selber! Komm vom Kreuz herunter, wenn du wirklich der Sohn Gottes bist!« 41Auch die obersten Priester, die Schriftgelehrten und führenden Männer des Volkes verhöhnten Jesus: 42»Anderen hat er geholfen, aber sich selbst kann er nicht helfen. Wenn er wirklich der König von Israel ist, soll er doch vom Kreuz heruntersteigen. Dann wollen wir an ihn glauben! 43Er hat sich doch immer auf Gott verlassen; jetzt wollen wir sehen, ob Gott ihn wirklich liebt und ihm hilft. Schließlich hat er behauptet: ›Ich bin Gottes Sohn.‹« 44Ebenso beschimpften ihn die beiden Verbrecher, die mit ihm gekreuzigt worden waren.

© Biblica, Inc.

Hoffnung für alle ™ Copyright © 1983, 1996, 2002, 2015 by Biblica, Inc. Used with permission. All rights reserved worldwide.

“Hoffnung für alle” is a trademark registered in European Union Intellectual Property Office (EUIPO) by Biblica, Inc. “Biblica”, “International Bible Society” and the Biblica Logo are trademarks registered in the United States Patent and Trademark Office by Biblica, Inc. Used with permission.

Weitere Infos →

Der Spott und der Hohn der Menschen begleiten Jesus sogar bis zu seinem Tod am Kreuz. Selbst hier lassen sie ihn nicht in Ruhe. Und Jesus lässt es über sich ergehen.

Die Moral dieser Geschichte soll nicht sein: Bringe diese krasse Gelassenheit wie Jesus an den Start. Denn weder du noch ich könnten jemals im Leben so vollkommen gut wie Jesus handeln! Vielmehr zeigt diese Geschichte doch Folgendes: Egal, wie unendlich furchtbar die Lage auch ist - Gott bleibt gelassen. Gelassen in dem Sinne, dass er eben ganz genau weiß, wie das Ganze ausgehen wird. Gott allein weiß, wofür die Dinge gut sind. Am Ende steht wirklich immer der Sieg Gottes! Hier am Kreuz war es die drei Tage später folgende Auferstehung Jesu von den Toten. In dieser Welt wird es der endgültige Sieg über alles Böse durch die Wiederkunft Jesu am Ende aller Tage sein. Aber auch in meinem ganz persönlichen, kleinen Leben durfte ich schon Siege Gottes erleben. Ich habe Wunder erlebt. Gott hat wirklich einiges in meinem Leben ersichtlich zum Guten geführt. Am Ende bekam er die Ehre. Kannst du dich da nicht auch an etwas erinnern? Also ist Gott auch in deiner jetzigen Problemlage gelassen, denn er weiß, was zu tun ist.