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Impuls

Gemeinde = Familie

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Soziales Leben

Kolosser

Kapitel 4, Vers 7–​18

PERSÖNLICHE GRÜSSE UND WÜNSCHE

7Unser lieber Bruder Tychikus wird euch ausführlich berichten, wie es mir geht. Er ist mein treuer Mitarbeiter und dient dem Herrn. 8Ich schicke ihn eben deshalb zu euch, damit ihr erfahrt, wie es um uns steht. Er soll euch ermutigen. 9Mit ihm zusammen schicke ich Onesimus, der ja zu euch gehört. Auch ihn schätze ich als treuen und lieben Bruder. Beide werden euch alles erzählen, was hier geschehen ist. 10Aristarch, der zusammen mit mir im Gefängnis ist, lässt euch grüßen, ebenso Markus, der Vetter von Barnabas. Seinetwegen hatte ich euch ja schon geschrieben. Ich bitte euch noch einmal, ihn freundlich aufzunehmen, wenn er zu euch kommt. 11Auch Jesus Justus schickt euch seine Grüße. Diese drei Männer sind die einzigen Christen jüdischer Herkunft, die sich mit mir für Gottes Reich einsetzen. Sie sind mir Trost und Hilfe zugleich. 12Epaphras, der zu euch gehört, grüßt euch ebenfalls sehr herzlich. Er dient Jesus Christus und lässt nicht nach, im Gebet für euch zu kämpfen. Inständig bittet er Gott darum, dass ihr reife Christen werdet und bereit, in allen Dingen Gottes Willen zu erfüllen. 13Ich kann bezeugen, wie viel Mühe er auf sich nimmt für euch, für die Christen in Laodizea und die in Hierapolis. 14Freundliche Grüße auch von dem Arzt Lukas, den wir alle sehr schätzen, und von Demas. 15Grüßt alle Christen in Laodizea von mir, vor allem Nympha und die Gemeinde, die sich in ihrem Haus versammelt. 16Wenn ihr diesen Brief bei euch vorgelesen habt, dann gebt ihn an die Gemeinde in Laodizea weiter. Lest auch den Brief, den ich dorthin geschrieben habe. 17Und sagt Archippus: Erfüll den Dienst, den dir der Herr gegeben hat, treu und gewissenhaft! 18Und hier noch mein persönlicher Gruß an euch; ich, Paulus, schreibe ihn mit eigener Hand. Denkt in euren Gebeten daran, dass ich im Gefängnis bin! Gottes Gnade sei mit euch!

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Wenn ich diese Verse so lese, dann sticht hervor, wie groß das soziale Netz der damaligen Christen war. Sie schätzen einander wert. Sie grüßen einander. Es wird deutlich, dass sie einander brauchen, dass sie im Glauben zusammenstehen, füreinander beten, ein echtes Miteinander bilden. Für mich persönlich ist das sehr inspirierend, denn es beweist mal wieder, dass genau das die Idee Gottes für seine Gemeinde war und ist. Immerhin steht dieses Gemeindemodell vorbildhaft in der Bibel! Gemeinde ist keine bloße Interessengemeinschaft, sondern darf und sollte eine Familie bilden.

Ich selbst habe da schon so einige unterschiedliche Erfahrungen in Gemeinden gemacht. Zu mir waren nicht immer alle Leute sehr freundlich – doch ich habe mich in einer Gemeinde ganz bestimmt auch nicht immer perfekt benommen. Wir alle brauchen da also Gnade! Geht's dir da nicht auch so? Dann lass uns starten, genau solch eine Gemeinde zu werden! Der nächste Schritt könnte sein, dass du dich ebenso von dem folgenden Vers inspirieren lässt: "Epaphras, der zu euch gehört, grüßt euch ebenfalls sehr herzlich. Er dient Jesus Christus und lässt nicht nach, im Gebet für euch zu kämpfen. Inständig bittet er Gott darum, dass ihr reife Christen werdet und bereit, in allen Dingen Gottes Willen zu erfüllen." (V. 12) Ich möchte heute genau das, was Epaphras für die damalige Gemeinde betete, für meine aktuelle Gemeinde und meine geistlichen Leiter/innen beten. Schließt du dich mir an?