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Impuls

Gerüchte

Lenya-Marie Radtkevon Lenya-Marie Radtke
Soziales Leben

Apostelgeschichte

Kapitel 21, Vers 26–​30

Die ganze Stadt in Aufruhr

26Paulus nahm ihren Vorschlag an. Am nächsten Tag begleitete er die Männer und begann zusammen mit ihnen die vorgeschriebene Reinigung. Dann ging er in den Tempel und meldete dem Priester, dass die Männer ihr Gelübde erfüllt hatten. Nach der festgesetzten Frist von sieben Tagen sollte dann für jeden von ihnen ein Opfer dargebracht werden. 27Die sieben Tage waren fast vorüber, als einige Juden aus der Provinz Asia Paulus im Tempel wiedererkannten. Sie wiegelten das Volk gegen ihn auf, packten ihn 28und schrien: »Helft uns, ihr Männer aus Israel! Das ist er, der mit seiner Lehre überall gegen unser Volk, gegen das Gesetz und gegen diesen Tempel hetzt! Und nicht genug damit! Jetzt hat er sogar Nichtjuden in den Tempel gebracht und dadurch diese heilige Stätte entweiht!« 29Sie hatten nämlich Paulus zusammen mit Trophimus aus Ephesus in der Stadt gesehen, und nun vermuteten sie, Paulus habe ihn auch mit in den Tempel genommen. 30Ganz Jerusalem geriet in Aufruhr. Die Menschen liefen zusammen, sie ergriffen Paulus und zerrten ihn aus dem Tempel, dessen Türen man eilig schloss.

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In diesem Text ist unglaublich viel zu finden und man kann wahrscheinlich sehr viel tiefer gehen, als es in einem kurzen Impuls möglich ist. Was mir für heute aber wichtig ist, ist das Thema Gerüchte. Paulus war durch seinen Dienst mittlerweile eine bekannte Persönlichkeit geworden und es kursierten viele Informationen über ihn, die nicht richtig waren. Menschen meinten, er würde Gott verraten und gegen ihn arbeiten. Auch der Auslöser für die Festnahme im Tempel war, weil Menschen "vermuteten" und "dachten".

Die Bibel mahnt uns immer wieder, unsere Zunge zu hüten, und führt uns vor Augen, was schnell gesprochene Worte für Auswirkungen haben können. In Jakobus 3 wird beschrieben, dass die Zunge metaphorisch gesehen einen ganzen Waldbrand starten kann und riesige Auswirkungen hat, die wir nicht mehr kontrollieren können. Gesprochene Worte kann man nicht mehr zurücknehmen.

Vielleicht hast du es auch schon erlebt, dass Dinge über dich gesagt wurden, die nicht richtig waren, oder dass du Worte über andere Personen geglaubt und sogar befeuert hast, die sich am Ende nur als Gerüchte herausgestellt haben. Das ist tragisch und kann ganze Familien, Karrieren und das Bild einer Person zerstören.

Deshalb lass uns langsam im Reden sein, Dinge prüfen und Gott immer wieder um Korrektur und Vergebung bitten, wenn wir mit unserem Reden nicht weise gehandelt haben.