Johannes
Kapitel 6, Vers 16–21
JESUS GEHT AUF DEM WASSER
16Am Abend gingen seine Jünger hinunter an den See. 17Sie stiegen in ein Boot, um nach Kapernaum überzusetzen. Die Nacht brach herein, und Jesus war nicht bei ihnen. 18Ein heftiger Sturm kam auf und schlug hohe Wellen. 19Die Jünger waren schon etwa fünf Kilometer weit gerudert, als sie plötzlich Jesus sahen. Er ging über das Wasser auf ihr Boot zu. Da packte sie die Angst. 20Doch Jesus rief ihnen zu: »Habt keine Angst! Ich bin es!« 21Sie wollten ihn noch zu sich ins Boot nehmen; aber da hatten sie schon ihr Ziel am Ufer erreicht.
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Weitere Infos →Jesus ging auf dem Wasser. Eine weltbekannte Geschichte. Belächelt, ohne Erfolg nachgeahmt, als Märchen abgestempelt.
Was machst du mit dieser Geschichte? Glaubst du ihr? Und wenn ja – glaubst du ihr wirklich? Vielleicht geht es dir wie mir. Ich kenne diese Geschichte seit meiner Kindheit und schenke ihr seitdem meinen Glauben. Dennoch merke ich, wie dieser Glaube zu einer stumpfen Überzeugung geworden ist. Ist dieser Glaube noch lebendig?
Was meine ich damit? Es ist doch ein Unterschied, ob wir einfach nur annehmen, dass diese Geschichte wirklich passiert ist, oder bewusst die Entscheidung treffen, diese Geschichte wirklich im eigenen Leben anzuwenden. Die Person, zu der ich am Morgen bete, hat kein Problem damit, über dem Wasser zu laufen! Sollte das nicht meine Angst in den Stürmen des Lebens verändern?
Wir haben Angst, in dem Wasser unterzugehen, auf dem unser Herr laufen kann. Ich möchte mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, doch ich wage zu behaupten, dass diese Angst weitestgehend unberechtigt ist. Zumindest dann, wenn wir dieser Geschichte Glauben schenken. Deshalb noch mal meine Frage: Glaubst du der Geschichte wirklich? Wendest du sie in deinem Leben an?
Wenn's mal wieder richtig schwierig wird, möchte ich daran erinnern: Jesus läuft auf dem Wasser, in dem ich fürchte unterzugehen. Ich bin also nicht verloren.