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Impuls

Gott kämpft um dich

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Glaubensleben

Lukas

Kapitel 13, Vers 31–​35

WARNUNG AN JERUSALEM

31Kurze Zeit später kamen einige Pharisäer zu Jesus. Sie warnten ihn: »Sieh zu, dass du schnell von hier fortkommst. König Herodes will dich töten lassen!« 32Jesus antwortete: »Sagt diesem Fuchs: ›Heute und morgen treibe ich Dämonen aus und heile Kranke. Aber am dritten Tag werde ich mein Ziel erreicht haben.‹ 33Ja, heute, morgen und übermorgen bin ich noch unterwegs. Wo anders als in Jerusalem könnte denn ein Prophet umgebracht werden? 34Jerusalem! O Jerusalem! Du tötest die Propheten und steinigst die Boten, die Gott zu dir schickt. Wie oft schon wollte ich deine Bewohner um mich sammeln, so wie eine Henne ihre Küken unter ihre Flügel nimmt! Aber ihr habt es nicht gewollt. 35Und nun? Gott wird euren Tempel verlassen, und ich sage euch: Mich werdet ihr erst dann wiedersehen, wenn ihr rufen werdet: ›Gepriesen sei, der im Auftrag des Herrn kommt!‹«

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Jesus war wutentbrannt. Er war enttäuscht über sein eigenes jüdisches Volk Israel. Immer wieder hatte Gott doch von ihm gesandte Propheten zu ihnen geschickt, um sich ihnen zu zeigen. Doch jedes Mal hatten sie ihn vehement abgelehnt. Sie waren sich selbst genug gewesen und wollten lieber die eigene Macht über ihr Leben und über ihr Volk behalten, anstatt Gott die Macht zu geben. Nie hatten sie begriffen, wie sehr Gott sie liebte. Auch in dieser Situation nicht, da Jesus Christus – Gott in Person – mitten unter ihnen lebte und sie in all seinen Wundern und Worten seine tiefe Liebe zu ihnen direkt erleben konnten. Es war ihnen immer noch nicht genug. Jesus wusste, was passieren würde: Sein Volk selbst würde ihn am Kreuz ermorden lassen. Doch er würde am dritten Tag auferstehen. (Darauf spielt Jesus in Vers 32 an.) Das musste passieren, doch Jesu Wunsch wäre ein anderer gewesen: Dass die Juden ihn endlich als Herrn und Retter anerkennen.

Gott kämpft um unsere Herzen – bis heute. Seit Jesu Tod und Auferstehung gehören nicht mehr nur die Juden zu Gottes Volk, sondern alle Völker und Nationen diese Erde (vgl. Römer 11). Sein Herz schreit danach, dass alle Menschen – ja, du und ich – ihn erleben, ihn erkennen und an ihn glauben. Egal, wie fern du gerade von Gott bist – Gott liebt dich, Gott sieht dich, Gott kämpft um dich!

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