STAYONFIRE

Impuls

Gott will gehört werden

Lucas Pöpelvon Lucas Pöpel
Glaubensleben

2. Mose

Kapitel 7, Vers 14–​25

DAS ERSTE STRAFGERICHT

14Da sagte der HERR zu Mose: »Das Herz des Pharaos ist verhärtet. Er weigert sich, mein Volk ziehen zu lassen. 15Darum geh morgen früh zu ihm, wenn er zum Nil hinunterkommt. Nimm deinen Stab mit, der zu einer Schlange geworden ist, und warte am Flussufer auf den König! 16Dann sollst du ihm sagen: Der HERR, der Gott der Hebräer, hat mich zu dir gesandt; schon oft hat er dir befohlen, sein Volk ziehen zu lassen, damit es ihm in der Wüste Opfer darbringen kann. Doch bis heute hast du nicht auf ihn gehört. 17Darum sollst du an dem, was nun geschieht, erkennen, dass er der HERR ist: Ich schlage jetzt mit diesem Stab in den Nil, und das Wasser wird zu Blut werden. 18Die Fische sterben, und das Nilwasser wird eine stinkende Brühe, so dass dein Volk nicht mehr davon trinken kann.« 19Der HERR sagte zu Mose: »Aaron soll seinen Stab nehmen und ihn über alle Gewässer in Ägypten ausstrecken – über alle Flüsse, Kanäle, Sümpfe und Wasserstellen. Dann wird das Wasser in ihnen zu Blut werden. Ja, im ganzen Land soll Blut sein, sogar in den Wasserkrügen aus Holz und Stein!« 20Mose und Aaron gehorchten: Vor den Augen des Pharaos und seiner Hofbeamten erhob Aaron seine Hand mit dem Stab und schlug in den Nil. Da wurde das Wasser zu Blut. 21Die Fische starben, und der Fluss wurde eine stinkende Brühe, so dass die Ägypter sein Wasser nicht mehr trinken konnten. Überall in Ägypten war das Wasser zu Blut geworden. 22Doch die ägyptischen Zauberer konnten mit ihrer Magie dasselbe bewirken, und so blieb der Pharao starrsinnig. Er hörte nicht auf Mose und Aaron, wie der HERR es vorausgesagt hatte. 23Er drehte sich um und ging in den Palast zurück, ohne die Warnung ernst zu nehmen. 24Die Ägypter gruben am Ufer des Flusses nach Grundwasser; denn sie konnten das Nilwasser nicht mehr trinken, 25das der HERR in Blut verwandelt hatte. So vergingen sieben Tage.

© Biblica, Inc.

Hoffnung für alle ™ Copyright © 1983, 1996, 2002, 2015 by Biblica, Inc. Used with permission. All rights reserved worldwide.

“Hoffnung für alle” is a trademark registered in European Union Intellectual Property Office (EUIPO) by Biblica, Inc. “Biblica”, “International Bible Society” and the Biblica Logo are trademarks registered in the United States Patent and Trademark Office by Biblica, Inc. Used with permission.

Weitere Infos →

Bevor diese Plage in Kraft treten würde, wandte sich Gott persönlich an Mose. Dies würde er vor jeder der zehn Plagen machen. An dieser Stelle wurde Mose darüber informiert, dass Gottes Ziel noch nicht erreicht war. Der Pharao wollte sein Volk weiterhin nicht ziehen lassen und weigerte sich, auf ihn zu hören. Deshalb sollte Mose erneut zum Pharao gehen und ihn dazu auffordern, die Israeliten freizulassen.

Also ging Mose frühmorgens los, um sich dem Pharao entgegenzustellen. Es blieb nicht bei einer förmlichen Bitte oder einer verbalen Aufforderung. Die Abneigung des Pharaos gegenüber dem Reden Gottes konnte wohl nicht ohne Konsequenzen bleiben. Deshalb sollten Mose mit seinem Stab auf den Nil schlagen und Aaron seinen Stab über alle Gewässer Ägyptens halten. Daraufhin würde sich das Wasser des Nils wie das aller anderen Flüsse in Blut verwandeln. Alle Fische würden sterben. Das lebendige Wasser wurde zu einem Becken des Todes.

Das waren ziemlich drastische Maßnahmen, doch Gott griff scheinbar nicht einfach so zu solchen Mitteln. Der Pharao sollte eigentlich durch jenes "Wunder" erkennen, dass der Gott Israels der einzig wahre Gott ist. Doch die ägyptischen Zauberer konnten ebenfalls Wasser zu Blut verwandeln. Vermutlich nahm sich der König Ägyptens das Reden Gottes deshalb nicht zu Herzen und blieb in seinem Herzen verstockt. Möglicherweise können wir diese Geschichte daher als Einladung lesen, Gottes Reden ernst zu nehmen.