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Impuls

Gott anbeten

Lucas Pöpelvon Lucas Pöpel
Glaubensleben

2. Mose

Kapitel 9, Vers 1–​7

DAS

5. STRAFGERICHT: VIEHPEST 1Der HERR sprach zu Mose: »Geh noch einmal zum Pharao und sag ihm: Der HERR, der Gott der Hebräer, verlangt, dass du sein Volk freilässt; es soll ihm dienen! 2Wenn du die Israeliten weiter festhältst und dich weigerst, sie ziehen zu lassen, 3bekommst du seine mächtige Hand zu spüren: Er wird eine schlimme Seuche unter euren Viehherden ausbrechen lassen, die Pferde, Esel, Kamele, Rinder, Schafe und Ziegen dahinrafft. 4Und auch hier wird er zwischen euch und den Israeliten unterscheiden: Ihr Vieh wird er verschonen, kein einziges Tier werden sie verlieren. 5Bereits morgen kommt der Zeitpunkt, an dem der HERR die Viehpest ausbrechen lässt!« 6Am nächsten Morgen machte der HERR seine Drohung wahr: Das Vieh der Ägypter begann zu sterben, doch die Israeliten verloren kein einziges Tier. 7Der Pharao sandte Diener los, die sich davon überzeugen sollten. Sie stellten fest, dass in den Herden der Israeliten nicht ein einziges Tier fehlte! Doch der Pharao blieb unnachgiebig und ließ das Volk nicht ziehen.

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Mose wurde erneut mit dem Auftrag zum Pharao geschickt, diesem zu sagen, dass er die Israeliten endlich mal freilassen sollte. Wenn er dies nicht täte, würde ein weiteres Unheil über Ägypten kommen. Gott drohte dem Pharao eine Strafe an, wenn dieser seiner Aufforderung nicht nachkäme.

Mit dieser göttlichen Drohung wurde hier nun die fünfte Plage eingeleitet. Falls der Pharao nicht reagierte, sollte eine schwere Seuche (Pest) über die vielen unterschiedlichen Nutztiere der Ägypter (Pferde, Esel, Rinder, Kamele und Schafe) kommen. Die Tiere der Israeliten würden davon nicht betroffen sein, wodurch ebenfalls sichtbar würde, dass sie zu Gottes bevorzugtem Bundesvolk gehörten. Doch jene Plage bewirkte beim Pharao scheinbar nichts. Sein Herz blieb weiterhin verstockt.

Solche Texte über Seuchen und andere Plagen sind schwierig auf uns übertragbar. Wir sind keine Israeliten und werden nicht von einem ägyptischen König unterdrückt. Wir müssen uns definitiv davor hüten, in jeder auftretenden Seuche oder Naturkatastrophe eine Strafe Gottes zu vermuten. Die Erzählung über die Plagen kann uns jedoch etwas über die Natur Gottes lehren. Wir können beispielsweise Gott dafür anbeten, dass er treu zu seinem Volk steht und echte Befreiung schafft. Auf diese Weise haben auch die damaligen Israeliten auf Gottes Wirken in Ägypten reagiert (siehe "Das Lied des Moses" in 2. Mose 15).