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Impuls

Gottes Idee für den Menschen

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Berufung

1. Mose

Kapitel 2, Vers 4–​17

IM FRUCHTBAREN GARTEN

4Und so ging es weiter, nachdem Gott, der HERR, Himmel und Erde geschaffen hatte: 5Damals wuchsen noch keine Gräser und Sträucher, denn Gott hatte es noch nicht regnen lassen. Außerdem war niemand da, der den Boden bebauen konnte. 6Nur aus der Tiefe der Erde stieg Wasser auf und tränkte den Boden. 7Da nahm Gott, der HERR, etwas Staub von der Erde, formte daraus den Menschen und blies ihm den Lebensatem in die Nase. So wurde der Mensch ein lebendiges Wesen. 8Dann legte Gott, der HERR, einen Garten im Osten an, in der Landschaft Eden, und brachte den Menschen, den er geformt hatte, dorthin. 9Viele prachtvolle Bäume ließ er im Garten wachsen. Ihre Früchte sahen köstlich aus und schmeckten gut. In der Mitte des Gartens standen zwei Bäume: der Baum, dessen Frucht Leben schenkt, und der Baum, der Gut und Böse erkennen lässt. 10Ein Fluss entsprang in Eden und bewässerte den Garten. Dort teilte er sich in vier Arme: 11-12Der erste Fluss heißt Pischon; er fließt rund um das Land Hawila. Dort gibt es reines Gold, wertvolles Harz und den Edelstein Onyx. 13Der zweite ist der Gihon; er fließt rund um das Land Kusch. 14Der dritte heißt Tigris und fließt östlich von Assyrien. Der vierte ist der Euphrat. 15Gott, der HERR, brachte den Menschen in den Garten von Eden. Er gab ihm die Aufgabe, den Garten zu bearbeiten und ihn zu bewahren. 16Dann schärfte er ihm ein: »Von allen Bäumen im Garten darfst du essen, 17nur nicht von dem Baum, der dich Gut und Böse erkennen lässt. Sobald du davon isst, musst du sterben!«

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In den letzten Tagen haben wir gemeinsam den ersten Schöpfungsbericht der Bibel gelesen. Nun starten wir mit diesen Versen in den zweiten hinein. In dieser zweiten Erzählgeschichte wird detaillierter berichtet, wie genau Gott den Menschen eigentlich erschaffen hat. Daher kommen hier nun auch andere Eigenschaften Gottes mehr in den Fokus, die wir entdecken dürfen.

Einerseits wird offensichtlich, dass Gott sich kümmert. Gott ist der treue Versorger des Menschen. Gott erschuf den Menschen nicht einfach und ließ ihn dann in der Wüste stehen ... Nein, er stellte ihn inmitten eines fruchtbaren Gartens, in dem er alles finden würde, was er für sein Leben brauchte (und sogar mehr als das). Also merke dir: Gottes Herzschlag ist es immer, dich zu versorgen! Mit allem, was du brauchst, und mit noch mehr.

Andererseits gab Gott dem Menschen eine Aufgabe: Er sollte den Garten bebauen und bewahren. Gottes Idee mit unserem Leben ist es also auch nicht, dass wir einfach "vor uns her vegetieren", sondern dass du und ich einer Lebensaufgabe folgen dürfen. Gott hat tatsächlich eine Idee mit deinem Leben. Und du darfst sie gemeinsam mit ihm entdecken!

Noch etwas wird deutlich: Gott setzt dem Menschen klare Grenzen. Von einem Baum durfte der Mensch nicht essen. Gott weiß, weshalb er uns in seinem Wort bestimmte Gebote gegeben hat. Wir dürfen lernen, dass seine Weisungen immer die besten für uns sind.