STAYONFIRE

Impuls

Herzen in Bewegung

Lenya-Marie Radtkevon Lenya-Marie Radtke
Hoffnung

Apostelgeschichte

Kapitel 18, Vers 18–​23

Aufbruch zur dritten Missionsreise

18Paulus blieb noch einige Zeit in Korinth. Dann verabschiedete er sich von den Christen, und zusammen mit Priszilla und Aquila fuhr er mit dem Schiff in Richtung Syrien. Bevor sie in Kenchreä, dem Hafen von Korinth, an Bord gingen, ließ Paulus sich die Haare abschneiden, um damit ein Gelübde einzulösen. 19Nach ihrer Ankunft in Ephesus blieben Priszilla und Aquila auf die Bitte von Paulus hin in der Stadt, während er selbst in die Synagoge ging. Dort sprach er mit den Juden. 20Und obwohl sie ihn baten, länger bei ihnen zu bleiben, 21verabschiedete er sich mit den Worten: »Wenn Gott es will, werde ich später wiederkommen.« Dann verließ er Ephesus auf einem Schiff. 22In Cäsarea ging er von Bord und reiste auf dem Landweg nach Jerusalem. Dort besuchte er die Gemeinde, um schließlich nach Antiochia weiterzuziehen. 23Aber auch hier blieb er nicht lange. Er zog zuerst durch die Provinz Galatien, danach durch Phrygien. Überall besuchte er die Gemeinden und stärkte sie in ihrem Glauben.

© Biblica, Inc.

Hoffnung für alle ™ Copyright © 1983, 1996, 2002, 2015 by Biblica, Inc. Used with permission. All rights reserved worldwide.

“Hoffnung für alle” is a trademark registered in European Union Intellectual Property Office (EUIPO) by Biblica, Inc. “Biblica”, “International Bible Society” and the Biblica Logo are trademarks registered in the United States Patent and Trademark Office by Biblica, Inc. Used with permission.

Weitere Infos →

Hier begegnet uns Paulus als jemand, der unterwegs ist. Obwohl er in Korinth viel bewegt hatte, richtete er sich nicht bequem ein. Er zog weiter – nicht aus Unruhe, sondern aus Vertrauen. Er ließ sich von Gott führen.

Diese Verse wirken wie ein schlichter Reisebericht. Und doch erzählen sie von einem Herzen in Bewegung. Kennst du es, wenn eine wichtige Entscheidung ansteht und man sich wünscht, dass Gott eindeutig und hörbar spricht? Manchmal spricht Gott klar. Doch oft führt er uns auch Schritt für Schritt, während wir gehen.

Paulus plante, reiste, entschied und blieb innerlich offen: "Wenn Gott will, werde ich zurückkommen." Er ging voran und rechnete zugleich mit Gottes Eingreifen. Er wusste nicht, was passieren würde, doch das machte ihn nicht unruhig.

Ich habe mal das Bild eines langen Flures mit vielen Türen bekommen. Manche stehen offen und bei den anderen Türen muss man anklopfen. Der Flur selbst ist dabei kein Ort zum Leben. Wir sind nicht berufen, zögernd stehen zu bleiben, sondern mutig durch Türen hindurchzugehen.

Vielleicht ist das heute deine Ermutigung: Geh los. Vertraue Gott. Er hat die Macht, Türen zu öffnen und zu schließen. Er wird dich immer treu bei deinen Entscheidungen leiten.