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Impuls

Ihm hinterher!

Lucas Pöpelvon Lucas Pöpel
Glaubensleben

2. Mose

Kapitel 13, Vers 17–​22

GOTT FÜHRT SEIN VOLK

17Nachdem der Pharao die Israeliten hatte ziehen lassen, führte Gott sie nicht auf der Straße in Richtung des Philisterlandes, obwohl das der kürzeste Weg gewesen wäre. Gott dachte: »Das Volk könnte seinen Entschluss ändern und nach Ägypten zurückkehren, wenn es merkt, dass ihm Kämpfe bevorstehen!« 18Darum ließ Gott sie einen Umweg machen, auf der Wüstenstraße, die zum Schilfmeer führt. So zogen die Israeliten wie eine Armee geordnet aus Ägypten fort. 19Mose nahm den Sarg mit den Gebeinen Josefs mit. Josef hatte nämlich den Israeliten ein Versprechen abgenommen und gesagt: »Gott wird euch bestimmt eines Tages zu Hilfe kommen und euch aus Ägypten herausführen. Dann nehmt auch meine Gebeine von hier mit!« 20Nachdem die Israeliten von Sukkot aufgebrochen waren, lagerten sie bei Etam am Rand der Wüste. 21Tagsüber zog der HERR in einer Wolkensäule vor ihnen her, um ihnen den Weg zu zeigen, und nachts war er in einer Feuersäule bei ihnen, die ihren Weg erhellte. So konnten sie bei Tag und Nacht wandern. 22Tagsüber hatten sie immer die Wolkensäule vor sich und nachts die Feuersäule.

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An diesem Text faszinieren mich zwei Dinge besonders. Zuerst nahm Gott Rücksicht auf die Verfassung seines Volkes. Er führte es nicht auf direktem Weg durch das Land der Philister, denn dort hätte ein starker Feind auf es gewartet. Gott wusste wohl ziemlich genau, was dieses geknechtete und nun befreite Volk ertragen konnte. Sein Ziel war dessen Freiheit und nicht, dass es nach kurzer Zeit wieder zurück in die Arme ihrer Sklaventreiber laufen.

Doch noch viel spannender finde ich, auf welche Weise die Israeliten von Gott geführt wurden. Bei Tag eine Wolkensäule und bei Nacht eine Feuersäule, die vor ihnen herzog. Was für ein schönes Bild für das Leben im Glauben. Gott geht voraus und seine Leute laufen ihm hinterher. Dieser Text kann uns daran erinnern, dass Gott der beste Tour-Guide für unserer Leben sein kann. Er hat die Israeliten befreit, ihnen ein neues Ziel gegeben und weiß, welche Wege die Israeliten damals aushalten konnten.

Hier wird also kein Gott beschrieben, der teilnahmslos auf seinem Thron saß und sein Volk nur beobachtete. Im Gegenteil, hier wird von einem Gott erzählt, der seine Leute kennt und mit ihnen gemeinsam auf den Wegen geht. Die Israeliten sollten ihrem Gott vertrauen, sich von ihm leiten lassen und ihm treu hinterherlaufen. Für uns gilt genau dasselbe. Wie Jesus es vermutlich sagen würde: Folge mir nach!