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Lucas Pöpelvon Lucas Pöpel
Glaubensleben

2. Mose

Kapitel 32, Vers 7–​14

MOSE BITTET FÜRS VOLK

7Da sprach der HERR zu Mose: »Steig schnell hinab, denn dein Volk, das du aus Ägypten herausgeführt hast, hat große Schuld auf sich geladen! 8Wie schnell haben sie sich von meinen Geboten abgewandt! Sie haben sich ein goldenes Kalb gegossen, sie sind vor ihm niedergefallen, haben ihm Opfer dargebracht und gerufen: ›Das ist unser Gott, der uns aus Ägypten befreit hat!‹ 9Ich kenne dieses Volk genau und weiß, wie stur es ist. 10Versuch mich jetzt nicht aufzuhalten, denn ich will meinem Zorn freien Lauf lassen und sie vernichten! An ihrer Stelle werde ich deine Nachkommen zu einem großen Volk machen.« 11Doch Mose flehte: »HERR, mein Gott, du hast dein Volk aus Ägypten befreit und dabei deine ganze Macht gezeigt! Warum willst du es jetzt im Zorn vernichten? 12Sollen die Ägypter etwa sagen: ›Ihr Gott hat die Israeliten nur aus unserem Land geholt, um sie in den Bergen zu töten und vom Erdboden verschwinden zu lassen‹? Sei nicht länger zornig über dein Volk! Lass das Unheil nicht über sie hereinbrechen! 13Denk daran, dass du deinen Dienern Abraham, Isaak und Jakob bei deinem Namen geschworen hast: ›Ich lasse eure Nachkommen so zahlreich werden wie die Sterne am Himmel. Sie werden das Land, das ich euch versprochen habe, für immer in Besitz nehmen!‹« 14Da lenkte der HERR ein und ließ das angedrohte Unheil nicht über sie hereinbrechen.

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Das Volk Israel trat in den Bund mit Gott, erhielt von ihm Gesetze und wollte diese auch befolgen. Doch kaum war Mose für ein paar Tage auf dem Berg, um von Gott genaue Anweisungen für das Volk zu erhalten, fehlte den Israeliten ein greifbarer und sichtbarer Gott, den sie fassen konnten. Sie ließen eine Götterstatue bauen. Es ist wirklich erstaunlich, wie schnell sie sich von dem Gott abgewandt haben, der gerade noch ihre Befreiung bewirkt hatte.

Gott sah dieses rebellische Verhalten der Israeliten und wurde zornig. Dieses Volk war zu nichts mehr zu gebrauchen und musste weg. Er wollte sie vernichten und stattdessen Mose zu einem großen Volk machen. Doch Mose trat ein für sein Volk und erinnerte Gott an die Verheißung, die er diesem Volk gegeben hatte.

Diese Geschichte hat einige Elemente, die wirklich viel über unseren Gott aussagen. Einerseits ist der Gott Israels ein Gott, mit dem sich reden lässt. Zweitens ist er ein leidenschaftlicher Gott. Ihm geht es mitten ins Herz, wenn sein Volk sich von ihm abwendet. Daher ist es auch gut nachvollziehbar, dass Gott zornig wird. Drittens ist er ein treuer Gott, der seine Verheißungen einhält. Ein Gott, zu dem wir bitten dürfen, der an uns sowie unserer Lebensweise interessiert ist und der treu zu uns steht.