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Impuls

Inmitten von Panik

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Hoffnung

2. Mose

Kapitel 14, Vers 1–​14

GOTT BAHNT EINEN WEG

1Der HERR sprach zu Mose: 2»Sag den Israeliten, sie sollen ihre Richtung ändern und bei Pi-Hahirot Halt machen, zwischen Migdol und dem Meer. Schlagt das Lager direkt am Ufer des Schilfmeers auf, gegenüber von Baal-Zefon! 3Der Pharao wird denken, ihr habt euch verlaufen und findet nicht mehr aus der Wüste heraus. 4Ich werde dafür sorgen, dass er es sich anders überlegt und euch in seiner Starrsinnigkeit verfolgt. Doch dann werde ich ihn und sein Heer besiegen und zeigen, wie mächtig und erhaben ich bin. Daran sollen die Ägypter erkennen, dass ich der HERR bin!« Die Israeliten hielten sich genau an diese Anweisung. 5Als der König von Ägypten erfuhr, dass die Israeliten wirklich geflohen waren, änderten er und seine Hofbeamten ihre Meinung: »Was haben wir bloß getan? Warum haben wir die Israeliten aus der Sklaverei entlassen?« 6Der Pharao ließ seine Streitwagen anspannen und zog mit seinen Soldaten los. 7600 seiner besten Streitwagen bot er auf, dazu noch zahlreiche andere aus ganz Ägypten. Auf jedem Wagen fuhr neben dem Wagenlenker und dem Bogenschützen auch noch ein Schildträger mit. 8Der HERR hatte den König wieder starrsinnig gemacht. Darum jagte der Pharao den Israeliten nach, die Ägypten voller Zuversicht verlassen hatten. 9Die Soldaten des Pharaos mit ihren Pferden und Streitwagen holten die Israeliten ein, während diese bei Pi-Hahirot am Meer, gegenüber von Baal-Zefon, lagerten. 10Als die Israeliten den Pharao und seine Truppen heranziehen sahen, packte sie das Entsetzen, und sie schrien zum HERRN um Hilfe. 11Zugleich machten sie Mose bittere Vorwürfe: »Gibt es etwa in Ägypten nicht genug Gräber für uns? Warum führst du uns hierher? Wir sollen wohl hier in der Wüste sterben! Was hast du uns nur angetan! Warum hast du uns aus Ägypten herausgeholt? 12Haben wir dir nicht schon dort gesagt, du solltest uns in Ruhe lassen? Wir hätten bleiben und den Ägyptern dienen sollen. Lieber wären wir ihre Sklaven geblieben, als hier in der Wüste umzukommen!« 13Doch Mose antwortete: »Habt keine Angst! Verliert nicht den Mut! Ihr werdet erleben, wie der HERR euch heute rettet. Denn die Ägypter, die euch jetzt noch bedrohen, werdet ihr nie wiedersehen! 14Der HERR selbst wird für euch kämpfen, wartet ihr nur ruhig ab!«

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Die Israeliten waren verzweifelt. Sie blickten gefühlt bereits dem Tod ins Auge. Dramatisch, wie sich zusammenreimten, wie ihre Gräber in der Wüste aussehen würden, wenn die Truppen des Pharaos sie wieder einfingen und ihre Flucht niederschlugen. Panik. Verzweiflung. Todesangst.

Doch Mose hatte die göttliche Perspektive auf diese Lage. Er sprach folgende prophetische Worte aus: "Habt keine Angst! Verliert nicht den Mut! Ihr werdet erleben, wie der HERR euch heute rettet. Denn die Ägypter, die euch jetzt noch bedrohen, werdet ihr nie wiedersehen! Der HERR selbst wird für euch kämpfen, wartet ihr nur ruhig ab!" [13+14] Was für ein Wort der Ermutigung! Und, Spoiler: Mose würde recht behalten.

Wie oft verzweifle ich in meinem Leben? Wie oft male ich mir die schlimmsten Szenarien aus? Dabei vergesse ich, mal bei Gott nach dessen Perspektive nachzufragen. Wie sieht er eigentlich die ganze Lage? Kann er mir ein Wort der Ermutigung schenken? Kann er mir durch seinen Heiligen Geist einen Einblick in das geben, was er an Hoffnung eigentlich für mich geplant hat? Es lohnt sich, im Gebet danach zu fragen. Gott verheißt uns seinen Frieden in jeder Situation, der all unser negatives Denken und Grübeln besiegt (vgl. Philipper 4:7).