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Impuls

Jesus, der "Steuererklärer"

Anna-Lena Rosevon Anna-Lena Rose
Hoffnung

Markus

Kapitel 12, Vers 13–​17

DIE FRAGE NACH DER STEUER

13Danach schickten sie einige Pharisäer und Anhänger von König Herodes zu Jesus, um ihn mit seinen eigenen Worten in eine Falle zu locken. 14»Lehrer«, sagten sie scheinheilig, »wir wissen, dass es dir allein um die Wahrheit geht. Du redest den Leuten nicht nach dem Mund – ganz gleich, wie viel Ansehen sie besitzen. Nein, du sagst uns frei heraus, wie wir nach Gottes Willen leben sollen. Deshalb sage uns: Ist es eigentlich Gottes Wille, dass wir dem römischen Kaiser Steuern zahlen? Sollen wir sie bezahlen oder nicht?« 15Jesus durchschaute ihre Falschheit und sagte: »Warum wollt ihr mir eine Falle stellen? Zeigt mir ein Geldstück!« 16Sie gaben ihm eine römische Münze. Er fragte sie: »Wessen Bild und Name sind hier eingeprägt?« Sie antworteten: »Die des Kaisers!« 17Da sagte Jesus zu ihnen: »Nun, dann gebt dem Kaiser, was ihm zusteht, und gebt Gott, was ihm gehört!« Seine Zuhörer waren überrascht: Diese Antwort hatten sie nicht erwartet.

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Ein Bibeltext, der mir immer wieder sehr herausfordernd begegnet. Die Frage nach der Steuer. Die Pharisäer kommen zu Jesus. Mit dem Plan, ihn in die Falle zu locken. Wie wir wissen, haben die Pharisäer das ja ohnehin gerne versucht. "Ist es eigentlich Gottes Wille, dass wir dem römischen Kaiser Steuern zahlen? Sollen wir bezahlen oder nicht?" (Vers 14) Eine sehr provokante Frage. Was hättest du geantwortet?

Jesus sagt den Pharisäern, sie sollen nachsehen, wessen Gesicht auf der Münze abgebildet ist. "Nun, dann gebt dem Kaiser, was ihm zusteht, und gebt Gott, was ihm gehört." (Vers 17) Es geht hier viel weniger um eine einfache "Steuerfrage", vielmehr macht Jesus seine Unangreifbarkeit deutlich. Er lässt sich durch die provokante Frage der Pharisäer nicht aus der Fassung bringen, sondern gibt ihnen eine Antwort, die sie nicht erwartet hatten. Er tappt nicht in die Falle, sondern macht den Pharisäern erneut deutlich, dass es einen Unterschied zwischen Gott und uns Menschen gibt.

Jesus macht sich niemals angreifbar und behält selbst in den provozierendsten Situationen die Kontrolle. Und genau dieser Jesus lebt in dir und kümmert sich um dich!