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Impuls

Jesus sorgt sich um dich

Thaddäus Schindlervon Thaddäus Schindler
Glaubensleben

Markus

Kapitel 8, Vers 1–​10

VIERTAUSEND WERDEN SATT

1In diesen Tagen war wieder einmal eine große Menschenmenge bei Jesus versammelt. Schließlich hatten die Leute nichts mehr zu essen. Jesus rief seine Jünger zu sich und sagte: 2»Die Leute tun mir leid. Sie sind jetzt schon drei Tage bei mir und haben nichts mehr zu essen. 3Ich kann sie doch nicht hungrig wegschicken. Sie würden unterwegs zusammenbrechen, denn einige von ihnen haben es noch weit bis nach Hause!« 4Darauf erwiderten die Jünger: »Aber woher soll jemand hier in dieser verlassenen Gegend genügend Brot bekommen, damit sie alle satt werden?« 5»Wie viele Brote habt ihr denn?«, wollte Jesus wissen. Sie antworteten: »Sieben!« 6Da forderte Jesus die Menschen auf, sich auf den Boden zu setzen. Er nahm die sieben Brote und dankte Gott dafür. Dann teilte er sie und gab sie den Jüngern, die sie an die Leute weiterreichten. 7Sie hatten auch noch einige kleine Fische bei sich. Wieder dankte Jesus Gott dafür und ließ dann die Fische verteilen. 8Nachdem sich alle satt gegessen hatten, wurden die Reste eingesammelt: sieben große Körbe voll. 9Etwa viertausend Menschen hatten an der Mahlzeit teilgenommen. Nach dem Essen verabschiedete Jesus die Leute. 10Dann stieg er mit seinen Jüngern in ein Boot und fuhr in die Gegend von Dalmanuta.

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Jesus kennt die Geschichte eines jeden Einzelnen. Er sorgt sich. Sieht den Menschen wirklich. "Wenn ich sie ohne Essen heimschicke, könnten sie unterwegs zusammenbrechen, denn einige von ihnen sind von weit her gekommen." (V. 3) Das begeistert mich! Dann, wenn wir (hochgeistlich, wie wir manchmal so sind) nur die wahrlich "wichtigen" Dinge im Kopf haben - Gebet, das Wort Gottes, gesunde Lehre usw. -, dann sieht Jesus ebenso die alltäglichen Bedürfnisse. In diesem Fall den Hunger der Menschen.

Kennst du das Gefühl, wenn du Gott um rein "menschliche" Dinge bittest und dabei denkst, dass du Gott mit solchen Nebensächlichkeiten nicht nerven solltest? Woher kommen diese Gedanken? Von Gott? Da bin ich mir nicht so sicher. Sie klingen vielmehr nach dem kleinen Pharisäer in uns, der sich selbst darin übertrifft, den religiösen Schein aufrechtzuerhalten. Jesus sprengt diesen Schein. In einer anderen Situation hilft Jesus sogar aus, als der Wein bei einer Feier ausgegangen war. Mein lieber Mann.

Sicherlich gibt es in diesem Abschnitt viele weitere Aspekte, die man beleuchten könnte, doch versuche ich es heute mal mit diesem einen Aspekt: Jesus sorgt für dich. Für deinen und in deinem Alltag. Und ja, auch für die rein "menschlichen" Dinge. Er interessiert sich. Für dich.