2. Thessalonicher
Kapitel 1, Vers 11–12
WIR BETEN FÜR EUCH
11Deshalb beten wir immer wieder für euch, dass ihr mit Gottes Hilfe so lebt, wie man es von Menschen erwarten kann, die von ihm auserwählt sind. Wir bitten Gott, dass es nicht bei eurem guten Willen bleibt, sondern dass ihr auch Taten folgen lasst. Alles, was ihr im Glauben begonnen habt, sollt ihr durch Gottes Kraft auch vollenden. 12Dann wird durch euch der Name unseres Herrn Jesus gerühmt und geehrt. Und so gelangt auch ihr zu Ehren, weil ihr mit ihm verbunden seid. Denn unser Gott und unser Herr Jesus Christus haben euch Barmherzigkeit erwiesen.
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Weitere Infos →Ich bin mir nicht sicher, inwiefern du dieses Dilemma kennst: Man bemüht sich als Christ, gute Taten zu vollbringen, und plötzlich wird man als "etwas zu gesetzlich" abgestempelt. Nicht deine Taten seien entscheidend, sondern allein die Gnade Gottes.
Dann entscheidest du dich, "allein aus Gnade" zu leben. Du bist ein bisschen großzügiger gegenüber deinen Fehlern und den Fehlern deiner Mitmenschen. Doch dann kommen plötzlich ein paar "konservativere Christen" daher und versuchen, dir zu erklären, dass die Gnade auch kein Freifahrtschein ist.
So geht das dann hin und her. Natürlich habe ich etwas übertrieben, doch im Kern scheint es manchmal so zu sein. Genau in dieses Dilemma hinein würde ich gern die Worte von Paulus sprechen: "Wir bitten Gott, dass es nicht bei eurem guten Willen bleibt, sondern dass ihr auch Taten folgen lasst." [11]
Paulus spornt die Christen zu guten Taten an. Nicht nur reden, sondern durch Gottes Kraft (!) auch handeln. Glauben und Tun bzw. Gnade und Werke passen also zusammen. Es wäre doch merkwürdig zu meinen, dass ich, wenn ich im Glauben on fire bin und mich anstrenge, ein heiliges Leben zu führen, im nächsten Moment augenblicklich die Gnade Gottes vergesse und in Gesetzlichkeit verfalle. Ich glaube, die Gnade ist keine Bremse für mein Tun, sie ist vielmehr ein leistungsstarker Motor!