Psalm
Kapitel 69, Vers 11–19
Erhöre mich, Gott!
11Ich weinte über den Zustand deines Heiligtums und fastete, aber damit wurde ich erst recht zum Gespött der Leute. 12Als ich ein grobes Trauergewand anzog, kam ich noch mehr ins Gerede. 13Auf dem Marktplatz zerreißen sie sich das Maul über mich; und bei Zechgelagen grölen sie ihre Spottlieder. 14Ich aber bete zu dir, HERR! Jetzt ist die Zeit gekommen, in der du mir gnädig sein wirst! Erhöre mich, Gott, denn deine Güte ist groß und auf deine Hilfe ist immer Verlass. 15Ziehe mich aus dem Sumpf heraus, lass mich nicht versinken! Rette mich vor denen, die mich hassen! Zieh mich heraus aus dem reißenden Wasser, 16sonst schlagen die Fluten über mir zusammen, und der Strudel reißt mich in die Tiefe. Hol mich heraus, sonst verschlingt mich der Abgrund! 17Erhöre mich, HERR, denn deine Güte tröstet mich! Wende dich mir zu in deinem großen Erbarmen. 18Verbirg dich nicht länger vor mir, ich bin doch dein Diener! Ich weiß keinen Ausweg mehr, darum erhöre mich bald. 19Komm und rette mich, ja, erlöse mich, damit meine Feinde das Nachsehen haben!
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Weitere Infos →Über David wurde gelästert. Ja, er wurde zum Gespött der Leute. Und dies nicht zuletzt, weil er tatsächlich eine lebendige Beziehung zu Gott hatte, danach handelte und sich für seinen Glauben einsetzte. Richtig, David hatte auch nicht alles richtig gemacht, die Bibel erzählt uns davon. Er blieb immer ein Mensch. Aber: David wusste stets, dass Gott auf seiner Seite war, dass Gott ihm vergeben hatte und absolut dazu bereit war, immer weiter seinen Charakter zu formen.
"Verbirg dich nicht länger vor mir, ich bin doch dein Diener! Ich weiß keinen Ausweg mehr, darum erhöre mich bald. Komm und rette mich, ja, erlöse mich, damit meine Feinde das Nachsehen haben!" [18-19]
Kennst du noch den Ausweg? Wie ist deine Lage? Die eigentliche Frage ist: Kennen wir jemals wirklich den Ausweg? Wenn Gott allwissend ist und wir es nicht sind – wieso kommen wir so oft erst dann zu Gott, wenn wir wirklich erkennen, dass wir selbst nicht mehr weiter wissen? Der beste Weg wäre es doch, direkt zu Gott zu gehen, der von Anfang an den Ausweg kennt und ihn uns gern mitteilen möchte.
In der Verbindung zu Gott entstehen die besten Lebenspläne. Gott möchte dir die richtigen Türen öffnen und dir Möglichkeiten bieten, die du mit seiner aktiven Hilfe und im Hinhören bei ihm auch wirklich ergreifen kannst. Auch jetzt schon. Selbst wenn du gerade noch meinst, den Ausweg zu kennen.