2. Mose
Kapitel 20, Vers 1–11
DIE ZEHN GEBOTE
1Dann redete Gott. Er sprach: 2»Ich bin der HERR, dein Gott; ich habe dich aus der Sklaverei in Ägypten befreit. 3Du sollst außer mir keine anderen Götter verehren! 4Fertige dir keine Götzenstatue an, auch kein Abbild von irgendetwas am Himmel, auf der Erde oder im Meer. 5Wirf dich nicht vor solchen Götterfiguren nieder, bring ihnen keine Opfer dar! Denn ich bin der HERR, dein Gott. Ich dulde keinen neben mir! Wer mich verachtet, den werde ich bestrafen. Sogar seine Kinder, Enkel und Urenkel werden die Folgen spüren! 6Doch denen, die mich lieben und sich an meine Gebote halten, bin ich gnädig. Sie und ihre Nachkommen werden meine Liebe über Tausende von Generationen erfahren. 7Du sollst meinen Namen nicht missbrauchen, denn ich bin der HERR, dein Gott! Ich lasse keinen ungestraft, der das tut! 8Denke an den Sabbat als einen Tag, der mir allein geweiht ist! 9Sechs Tage sollst du deine Arbeit verrichten, 10aber der siebte Tag ist ein Ruhetag, der mir, dem HERRN, deinem Gott, gehört. An diesem Tag sollst du nicht arbeiten, weder du noch deine Kinder, weder dein Knecht noch deine Magd, auch nicht deine Tiere oder der Fremde, der bei dir lebt. 11Denn in sechs Tagen habe ich, der HERR, den Himmel, die Erde und das Meer geschaffen und alles, was lebt. Aber am siebten Tag ruhte ich. Darum habe ich den Sabbat gesegnet und für heilig erklärt.
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Weitere Infos →Dies ist wohl einer der berühmtesten Texte der Bibel: Die 10 Gebote. Gott sprach auf dem Berg Sinai mitten im Auszug der Israeliten aus Ägypten direkt zu Mose. Nach Jahren in der Sklaverei hatte Gott Israel von den Ägyptern befreit und ihnen ein Gebiet verheißen, in dem sie leben würden und in dem er sie versorgen würde. Diese neugewonnene Nähe mit dem heiligen und allmächtigen Gott erforderte einige Grundsätze, so könnte man es vielleicht formulieren. Gott liebt die Israeliten so sehr, dass er das Beste für sie will. Er möchte eine gelingende Beziehung zwischen ihnen und ihm selbst haben. Das ist gar nicht so leicht: Fehlerhafte Menschen treffen mit dem fehlerlosen Gott aufeinander. Daher die 10 Gebote!
Bis heute haben die 10 Gebote ihre Gültigkeit nicht verloren. Jedoch wurde schnell deutlich, dass Menschen an dem Einhalten der Gebote Gottes scheitern, einfach weil sie Sünder bleiben. Gott hat einen neuen Weg geschaffen, Beziehung mit ihm zu leben: Gottes stellvertretender Tod am Kreuz. Wer Jesus als seinen Herrn und Retter annimmt, wird zu Gottes Kind, erhält daraufhin den Heiligen Geist und ist errettet (vgl. Römer 8). Dann passiert das folgende Wunder an ihm: Gott selbst schreibt ihm/ihr immer mehr seine Gebote ins Herz: "Ich will euch ein neues Herz und einen neuen Geist geben. Ja, ich nehme das versteinerte Herz aus eurer Brust und gebe euch ein lebendiges Herz." (Hesekiel 36:26)
Beziehung zwischen Gott und Mensch wird möglich!